
Der MSV Duisburg hat die erste Runde im Niederrheinpokal erfolgreich überstanden. Die Zebras setzten sich am Dienstagabend mit 5:1 gegen den 1. FC Wülfrath durch. Gespielt wurde in Velbert, weil die eigentliche Anlage der Gastgeber die Vorgaben für den Wettbewerb nicht erfüllt. Vor rund 1.700 Zuschauern sorgten etwa 1.500 Fans aus Duisburg für eine klare Heimspielatmosphäre. Lange Zeit war die Partie aber zäher, als es das Ergebnis am Ende vermuten lässt. Erst in der zweiten Halbzeit machte der MSV den Klassenunterschied deutlicher.
Wülfrath fordert den MSV Duisburg zunächst
Die Duisburger starteten druckvoll, kamen aber zunächst nicht leicht zum Abschluss. Schon in der Anfangsphase musste Wülfraths Torwart mehrfach eingreifen, während auch der MSV in der Defensive nicht immer sicher wirkte. In der 19. Minute brachte Simon Symalla die Zebras nach einer Kombination mit Dominik Kother mit 1:0 in Führung. Trotzdem blieb das Spiel vor der Pause offen, weil der Bezirksligist immer wieder dagegenhielt. Peter Remmert kam bei seinem Kaderdebüt für den MSV zu einer guten Chance, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Torhüter. So ging Duisburg mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
MSV aus Duisburg legt nach der Pause entscheidend nach
Nach dem Seitenwechsel wurde der MSV Duisburg klarer und konsequenter. Jakob Bookjans erhöhte in der 52. Minute auf 2:0 und gab dem Spiel damit eine andere Richtung. Simon Symalla traf später ein zweites Mal und war damit einer der auffälligsten Duisburger auf dem Platz. Dazu kamen weitere Treffer von Patrick Sussek und Dominik Kother, sodass der Titelverteidiger das Ergebnis deutlich ausbaute. Der späte Gegentreffer von Hasan Ülker änderte nichts mehr am souveränen Weiterkommen. Für den MSV geht es damit mit einem klaren Erfolgserlebnis in die nächsten Aufgaben.
Personalien beim MSV: Fragezeichen um Hahn und Borkowski
Neben dem Ergebnis rückten auch einige Personalien in den Fokus. Kapitän Alexander Hahn stand erneut nicht im Kader des MSV Duisburg. Das dürfte die Diskussionen über seine sportliche Zukunft weiter anheizen. Außerdem gab es schlechte Nachrichten von Dennis Borkowski. Der Flügelspieler hat nach Vereinsangaben einen Rückschlag erlitten und nimmt aktuell nicht am Training teil. Positiv aus Duisburger Sicht war dagegen das Kaderdebüt von Peter Remmert, der direkt in der Startelf stand. Schon am Samstag, 29. August 2026, wartet auf den MSV Duisburg in der 3. Liga das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers.