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MSV Duisburg testet gegen Champions-League-Gegner
© Foto Alexandra Roth / Funke Foto Services
Trainieren für den echten Härtetest
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MSV Duisburg testet gegen Champions-League-Gegner

Duisburg schaut auf den nächsten MSV-Test: Gegen NEC Nijmegen wartet zur Halbzeit des Trainingslagers ein Champions-League-Qualifikant. Worauf sich die Zebras einstellen müssen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.2026 03:16

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Für den MSV Duisburg wird es in der Vorbereitung jetzt deutlich anspruchsvoller. Nach den klaren Siegen gegen die Duisburger Amateurklubs Viktoria Buchholz und Preußen Duisburg wartet mit NEC Nijmegen am Mittwoch, 8. Juli 2026, ein ganz anderes Kaliber. Der niederländische Erstligist hat die vergangene Saison auf Platz drei der Eredivisie beendet und sich damit für die dritte Qualifikationsrunde der Champions League qualifiziert. Für die Zebras ist das Duell damit ein echter Gradmesser zur Halbzeit des Trainingslagers in Wageningen. Gespielt wird laut NEC um 14 Uhr. (msv-duisburg.de)

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Nach 42 Toren gegen Duisburger Gegner steigt das Niveau

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Die bisherigen Ergebnisse des MSV lesen sich eindrucksvoll, sind sportlich aber nur begrenzt aussagekräftig. Zum Auftakt gewann Duisburg bei Viktoria Buchholz mit 21:0. Einen Tag später folgte gegen Preußen Duisburg laut MSV erneut ein Spiel mit 21 Treffern der Zebras. Gegen NEC dürfte der Widerstand nun ein ganz anderer sein. Statt viel Ballbesitz und klarer körperlicher Überlegenheit wird der MSV wohl deutlich häufiger gegen den Ball arbeiten müssen. Gerade deshalb dürfte der Test für Trainer und Mannschaft wichtige Hinweise auf den Stand der Vorbereitung liefern. (msv-duisburg.de)

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NEC Nijmegen kommt mit Rückenwind aus einer historischen Saison

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NEC hat 2025/26 die beste Spielzeit der Vereinsgeschichte hingelegt. Die Mannschaft holte in 34 Ligaspielen 59 Punkte, erzielte 77 Tore und kassierte 53 Gegentreffer. In der Abschlusstabelle bedeutete das Rang drei hinter PSV und Feyenoord, noch vor Twente und Ajax. Der Club selbst spricht von einer historischen Saison und verweist darauf, dass NEC erstmals seit 18 Jahren wieder europäisch spielt. Besonders auffällig: Nijmegen hat sich den Champions-League-Platz nicht irgendwie ermauert, sondern mit einer starken Offensive erarbeitet. Für den MSV heißt das, dass auf die Defensive deutlich mehr Tempo und Qualität zukommen als in den ersten Tests.

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Diese Neuzugänge machen NEC noch interessanter

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Auch personell hat NEC schon nachgelegt. Im Sommer kamen unter anderem Perr Schuurs, der zuletzt nach Stationen bei Ajax und Torino vereinslos war, sowie der dänische Verteidiger Tobias Storm aus Lyngby. Kurz vor dem Testspiel wurde außerdem Adam Tahaui verpflichtet, ein offensiver Mittelfeldspieler von Vitesse, der in der vergangenen Zweitliga-Saison auf fünf Tore und zehn Assists in 37 Spielen kam. Dazu trainiert mit Emre Mor ein international erfahrener Flügelspieler bei NEC mit. Im Kader stehen oder standen zudem Spieler wie Willum Willumsson, Isak Hansen-Aarøen und Danilo, die das Niveau im Zentrum und in der Offensive zusätzlich anheben.

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Worauf sich der MSV in Nijmegen einstellen muss

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Der MSV trifft also nicht nur auf einen niederländischen Erstligisten, sondern auf ein Team, das mitten in der Vorbereitung auf die internationalen Qualifikationsspiele steckt. NEC startet laut Club Anfang August in der dritten Champions-League-Qualifikationsrunde, die Partie gegen Duisburg ist für die Niederländer damit Teil einer sehr ernsthaften Vorbereitung. Für den MSV könnte genau das den Reiz dieses Tests ausmachen. Nach zwei lockeren Erfolgen gegen unterklassige Gegner zeigt sich nun eher, wie stabil die Abläufe gegen ein Team mit höherem Tempo, besserer Technik und mehr individueller Qualität schon sind. Das Spiel dürfte deshalb ein viel klareres Bild darüber liefern, wo die Zebras Anfang Juli 2026 wirklich stehen.

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