
Die Gehwege in der Duisburger Innenstadt sind an vielen Stellen beschädigt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat jetzt einstimmig beschlossen, ein Sanierungskonzept erarbeiten zu lassen. Die Verwaltung soll prüfen, wie eine umfassende Erneuerung aussehen könnte und welche Kosten damit verbunden wären.
Schäden in mehreren Straßenzügen dokumentiert
Wer regelmäßig durch die Fußgängerzone läuft, kennt das Problem: lockere Steine, Flickstellen und Stolperfallen prägen das Bild. Betroffen sind unter anderem die Düsseldorfer Straße, Königstraße, Kuhstraße, der Sonnenwall und die Münzstraße.
Die CDU-Fraktion hatte das Thema in einem Antrag aufgegriffen und eine konzeptionelle Prüfung gefordert. Dem Antrag waren mehrere Fotos beigefügt, die die Schäden dokumentieren.
Verwaltung erhält Prüfauftrag
Am 26. Januar hat der zuständige Ausschuss im Rathaus Duisburg den Antrag einstimmig beschlossen. Die Verwaltung ist damit beauftragt, ein Konzept für die Sanierung zu entwickeln und den finanziellen Rahmen zu ermitteln.
Noch geht es nicht um Bagger und Baustellen. Die Stadt prüft zunächst, wo genau Schäden vorliegen und was eine Sanierung kosten würde.
Königstraße: Teilerneuerung für zwei Millionen Euro
Zwischen 2016 und 2020 wurden bereits Teile des Pflasters in der Königstraße für rund zwei Millionen Euro erneuert. Dabei wurde das großformatige Pflaster im Mittelstreifen, das den Belastungen durch zahlreiche Veranstaltungen nicht mehr gewachsen war, durch kleinformatigeres Pflaster ersetzt. Allerdings wurde die Königstraße nicht auf voller Breite erneuert. Das Klinkerpflaster zur Einfassung der Baumstandorte und die Seitenbereiche blieben unverändert.
Kleinere Schäden werden laufend repariert
Die Stadt erklärt, dass kleinere Schäden an Pflasterungen und Einfassungen von den Wirtschaftsbetrieben beseitigt werden. Dafür steht ein eigenes Budget zur Verfügung. Sollte jedoch ein vollständiger Austausch des Pflasters erforderlich sein, müssten die Kosten auf Basis einer konkreten Planung in der Haushaltsplanung bereitgestellt werden. Dabei wird auch geprüft, ob die Art der Pflastersteine weiterverwendet werden kann oder eine Alternative gewählt werden muss.
Erreichbarkeit der Geschäfte im Fokus
Bei allen Straßenbauarbeiten in der Innenstadt achtet die Stadt nach eigenen Angaben darauf, die Erreichbarkeit der Geschäfte so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Wie es mit der Sanierung weitergeht, entscheidet später die Politik. Zunächst wertet die Verwaltung den Antrag aus und stimmt sich mit den beteiligten Stellen ab.