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Messerattacke in Duisburger Café: 29-Jähriger wegen dreifachen Mordversuchs vor Gericht
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
Messerattacke in Duisburger Café: 29-Jähriger wegen dreifachen Mordversuchs vor Gericht
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Messerattacke in Duisburger Café: 29-Jähriger wegen dreifachen Mordversuchs vor Gericht

In Duisburg hat heute der Prozess gegen einen 29-Jährigen begonnen, der drei Männer mit einem Messer niedergestochen haben soll. 

Veröffentlicht: Dienstag, 25.11.2025 14:50

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Ein 29-jähriger Duisburger muss sich seit heute vor dem Landgericht am König-Heinrich-Platz verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am 1. Juni in einem türkischen Café in Hochfeld drei Männer mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt zu haben.

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Streit eskaliert: Vom Holzgegenstand zum Messer

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Der Vorfall ereignete sich am Abend des 1. Juni in einem Café an der Wanheimer Straße. Dort geriet der Angeklagte nach Angaben der Staatsanwaltschaft zunächst mit einem 60-Jährigen in Streit. Die Auseinandersetzung eskalierte schnell: Der 29-Jährige soll erst versucht haben, sein Gegenüber mit einem hölzernen Gegenstand zu schlagen. Als das nicht gelang, zog er laut Anklage ein Messer und stach gezielt in Richtung Oberkörper und Hals des 60-Jährigen. Dieser konnte die Angriffe zwar größtenteils abwehren, erlitt dabei aber eine Verletzung am Arm.

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Zwei Männer greifen ein und werden schwer verletzt

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Als zwei weitere Café-Besucher im Alter von 60 und 63 Jahren versuchten, den Angreifer zu stoppen, wurden auch sie Opfer der Messerattacke. Die beiden Männer stellten sich zwischen den Angreifer und sein erstes Opfer – mit schweren Folgen. Einer der Helfer erlitt eine tiefe Wunde am Oberarm. Der andere wurde noch schwerer getroffen: Die Klinge durchtrennte an seinem rechten Handgelenk Adern, Sehnen und Nerven. Beide Männer mussten notoperiert werden.

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Staatsanwaltschaft: Angeklagter nahm Tod der Opfer in Kauf

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Die Anklage lautet auf dreifachen versuchten Totschlag. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 29-Jährige bei allen drei Angriffen den möglichen Tod seiner Opfer in Kauf nahm. Der Angeklagte selbst hat sich am ersten Prozesstag noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Seine Stellungnahme will er erst beim nächsten Verhandlungstermin abgeben. Bis Mitte Dezember sind insgesamt drei weitere Sitzungstage angesetzt.

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