
Messerangriff in Duisburg: Mann nach Streit vor Bordell lebensgefährlich verletzt
Am Donnerstagabend (26. Februar) ist ein Mann im Duisburger Rotlichtviertel bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter flüchtete nach der Tat mit einem Fahrzeug. Der Fall im Detail.
Veröffentlicht: Freitag, 27.02.2026 04:28
Gegen Abend (26.02.) gerieten zwei Männer vor einem Bordell auf der Vulkanstraße in einen heftigen Streit. Die Auseinandersetzung eskalierte, als einer der Beteiligten plötzlich ein Messer zog und mehrfach auf sein Gegenüber einstach. Das Opfer erlitt dabei schwere Stichverletzungen im Bauch- und Rückenbereich.
Zeugen alarmierten sofort die Polizei und berichteten von der Messerstecherei. Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Mann noch am Tatort, bevor er unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Notoperation – akute Lebensgefahr
Im Krankenhaus wurde der Verletzte umgehend notoperiert. Nach Angaben der Ermittler schwebt er in akuter Lebensgefahr. Die Ärzte kämpfen um sein Leben.
Der mutmaßliche Täter flüchtete unmittelbar nach der Tat mit einem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete sofort eine großangelegte Fahndung ein.
Mordkommission ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Die Vulkanstraße wurde für die Dauer der Spurensicherung vollständig gesperrt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen und stuft die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein.
Vor Ort befragten die Beamten mehrere Zeugen und werteten Videokameras aus dem Umfeld aus. Das Tatmotiv und die genauen Hintergründe sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder dessen Fluchtfahrzeug geben können, sich zu melden.
Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung
Der Täter flüchtete in einem in einem schwarzen Auto. Er soll dunkle Haare und einen Bart haben und trug zum Tatzeitpunkt einen schwarzen Kapuzenpullover mit einer weißen "BOSS"-Aufschrift, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe.