
Die Aufklärungsquote stieg um zwei Prozentpunkte auf 54 Prozent, während die Gesamtzahl der Straftaten mit 52.273 Fällen nahezu stabil blieb. Eine negative Entwicklung: Es gab 2025 mehr Tötungsdelikte, mehr Messertaten und ein deutlicher Anstieg bei Sexualstraftaten.
Die Zahl der Mord- und Totschlagsdelikte stieg deutlich von 13 auf 34 Fälle. Polizeipräsident Alexander Dierselhuis kann jedoch eine hohe Erfolgsquote vorweisen: 87,5 Prozent der Fälle wurden aufgeklärt, bei Morddelikten sogar alle Fälle.
Auch bei Messertaten verzeichnet die Polizei einen Anstieg. 361 Straftaten wurden 2025 mit einem Messer begangen – 36 mehr als im Vorjahr.
Kinderpornografie: Darknet-Ermittlung füllt die Statistik
Einen massiven Anstieg verzeichnet die Polizei bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die Zahl der Fälle stieg um 557 auf insgesamt 1.300 Fälle. Der Hauptgrund: Die Aufarbeitung eines umfangreichen Strafverfahrens gegen eine kinderpornografische Darknet-Plattform, das die Duisburger Ermittler 2024 führten.
Die Mehrzahl der Fälle betrifft Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinder- und jugendpornografischer Inhalte.
Dank geht an Zeugen und Ermittler
Duisburgs Polizeipräsident Dierselhuis lobte die Zusammenarbeit mit den Bürgern: Er appellierte an die Bevölkerung, sich auch künftig als Zeugen zur Verfügung zu stellen.
Gleichzeitig würdigte er seine Ermittler: "Die hohe sachliche Kompetenz und das kontinuierliche Engagement der Ermittlerinnen und Ermittler führten trotz stetig wachsender Anforderungen zu einer verbesserten Aufklärungsquote."