Maskenpflicht: Städte in NRW contra Regierung - Corona-Update 21.04

Obwohl in einigen Städten in Nordrhein-Westfalen schon Maskenpflicht besteht oder die Kommunen überlegen, sie einzuführen, verzichtet die Regierung in Nordrhein-Westfalen bislang darauf, mitzuziehen. Das hat Gründe.

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In Sachsen gilt die Maskenpflicht schon, in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ab der letzten Aprilwoche. In NRW aber ist das verpflichtende Tragen von Atemschutzmasken noch kein Thema.

„Nordrhein-Westfalen folgt dem letzte Woche von Bund und Ländern gefassten Beschluss: Wir empfehlen den Menschen – insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel – dringend den Gebrauch von Alltags- oder Communitymasken“, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann der "WAZ".

Dennoch gibt es schon in einigen Städten von NRW Ausnahmeregelungen. Zum Beispiel hat die Stadt Münster schon eine Maskenpflicht eingeführt. Bochum und Duisburg bereiten sie nach Medienberichten vor. Sie werden wohl nicht die letzten sein. Gleichzeitig fordert SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty, dass die Regierung eine einheitliche Maskenpflicht einführt.

Handel kann nicht ausreichend Masken sicherstellen

Es liege auch daran, dass im Handel nicht genügend Alltags-Masken für Bürger bereitgestellt werden könnten. Kurzum: Noch sind nicht genügend Masken vorhanden.

IKEA macht ab Mittwoch seine Möbelhäuser auf

Das Möbelunternehmen IKEA wird ab Mittwoch, 22. April, seine Einrichtungshäuser wiedereröffnen. Dabei greife dann laut Unternehmen ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept. Maximal eine Person soll sich auf 20 Quadratmetern aufhalten.

Fallzahlen für Dienstag, 21. April

In unserem Bundesland haben sich 29.349 Menschen mit Covid-19 angesteckt, 895 Menschen sind daran gestorben. 18.589 Personen gelten in NRW schon als genesen. Das teilte das Gesundheitsministerium mit.

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