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Marxloh: Taskforce räumt Problemimmobilien
© Radio Duisburg / Symbolbild
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Marxloh: Taskforce räumt Problemimmobilien

Die „Taskforce Problemimmobilien" der Stadt Duisburg hat am Montag fünf Wohngebäude in Marxloh kontrolliert. Rund 50 Einsatzkräfte von Stadt, Polizei und Ausländerbehörde waren im Einsatz. Drei Gebäude wurden wegen gravierender Mängel komplett gesperrt.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2026 15:41

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Die Taskforce durchsuchte gemeinsam mit dem Städtischen Außendienst, der Ausländerbehörde, der Polizei und der Eigentümervertretung Häuser in der Pestalozzistraße, Gertrudenstraße und Diesterwegstraße. Dabei wurden 124 Personen melderechtlich überprüft. Die Ausländerbehörde führte 158 Anhörungen durch und stellte in 32 Fällen den Verlust der Freizügigkeit fest.

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Mehrere Strafverfahren wegen Mietbetrug eingeleitet

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Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein: fünf Anzeigen wegen Mietbetrugs, eine Anzeige wegen Stromdiebstahls sowie eine Anzeige wegen Verdachts auf illegalen Aufenthalt. In einem Fall ermittelt sie wegen des Verdachts auf Diebstahl von rund 300 Stangen Zigaretten.

Vor Ort konnte in Zusammenarbeit mit der Eigentümervertretung festgestellt werden, welche Wohnungen ordnungsgemäß vermietet sind und wo unrechtmäßiger Bezug durch Einmietbetrug oder Hausfriedensbruch vorliegt.

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Drei Gebäude wegen Brandschutzmängeln gesperrt

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In mehreren Gebäuden wurden erhebliche bauliche und hygienische Missstände festgestellt. Die Nutzung der Gertrudenstraße 44 und 46 sowie Pestalozzistraße 9 wurde vollständig untersagt. Gründe waren gravierende Brandschutzmängel, Verstöße gegen die Bauordnung NRW sowie massive Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall.

An der Pestalozzistraße 20 musste eine Dachgeschosswohnung wegen fehlendem zweitem Rettungsweg gesperrt werden. Im Gebäude Diesterwegstraße 34 prüfen die Fachämter weitere bauliche Mängel.


Die Eigentümervertretung entrümpelte und sicherte alle unbewohnten Wohnungen. Der Zwangsverwalter brachte einen Großteil der Bewohner anderweitig unter. Die Stadt Duisburg stellte für die verbleibenden Personen Ersatzunterkünfte zur Verfügung und brachte 23 Personen, darunter zwölf Minderjährige, ordnungsrechtlich unter

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