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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats

In Duisburg fallen viele bunt gestaltete Stromkästen sofort ins Auge. Dahinter steckt Marten Dalimot - unser Duisburger des Monats. Wie aus Leidenschaft ein Beruf wurde.

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Wer in Duisburg unterwegs ist, hat seine Arbeiten wahrscheinlich schon gesehen, oft ohne seinen Namen zu kennen. Marten Dalimot gestaltet seit Jahren Stromkästen, Stationen und andere Flächen im Stadtgebiet mit Graffiti-Kunst. Der Duisburger ist Kommunikationsdesigner und arbeitet mit seiner Mindstates Kreativagentur. Allein für Netze Duisburg bereits mehr als 500 Stationen gestaltet. Viele seiner Motive sind fest im Stadtbild verankert und fallen in ganz unterschiedlichen Stadtteilen auf. Für diese Arbeit ist Marten Dalimot unser Duisburger des Monats.

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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Marten Dalimot
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Vom Schulheft zur Sprühdose

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Die Begeisterung für Graffiti begann bei Marten schon früh. Er hat uns erzählt, dass er schon in der Schulzeit gerne gezeichnet habe. Ein Schlüsselmoment sei eine Mitschülerin gewesen, deren Freund in der Graffiti-Szene aktiv war und Schriftzüge auf Hefte malte. Das habe ihn so beeindruckt, dass er selbst sofort angefangen habe zu skizzieren. Nach ersten Entwürfen auf Papier kam später die Arbeit an Wänden dazu. Marten sagt, dass dieses Feuer seitdem nicht mehr nachgelassen habe. Aus einer frühen Leidenschaft wurde so Schritt für Schritt ein kreativer Beruf.

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Legale Graffiti-Arbeit mit der Mindstates Kreativagentur

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Seinen Weg in die legale Graffiti-Arbeit beschreibt Marten als Entwicklung über Jugendzentren, erste Aufträge und sein Studium hinweg. Ein Jugendzentrum in Oberhausen hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. Dort konnte er regelmäßig legal sprühen und erste öffentliche Arbeiten umsetzen. Später machte er daraus zunächst einen Studentenjob und schließlich mit der Mindstates Kreativagentur ein berufliches Standbein. Marten sagt selbst, dass Auftragsgraffiti vor rund 20 Jahren noch deutlich erklärungsbedürftiger gewesen sei als heute. Inzwischen gehört diese Form der Gestaltung für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Stadtbild dazu.

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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Socrates Tassos / FUNKE Foto Services
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Stromkästen, Stadtteile und Motive mit Duisburg-Bezug

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Besonders wichtig ist Marten der Bezug zum jeweiligen Ort. Wenn er Stromverteiler oder Wände gestaltet, schaut er oft auf den Stadtteil, den Straßennamen oder mögliche Besonderheiten in der Umgebung. So entstehen Motive, die nicht beliebig wirken, sondern zum Standort passen. Bei vielen Projekten bekommt er dafür kreativen Freiraum. Gerade die langjährige Zusammenarbeit mit Netze Duisburg sei dafür eine wichtige Grundlage. Dass seine Arbeiten in fast allen Teilen der Stadt zu sehen sind, bedeutet ihm als Duisburger besonders viel.

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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Marten Dalimot
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Graffiti als Kunstform und Chance für Duisburg

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Für Marten Dalimot ist Graffiti vor allem Kunst mit der Sprühdose. Im Interview spricht er über starke Farben, Kontraste, Buchstaben, Figuren und kreative Kompositionen, die für ihn zu dieser Kunstform dazugehören. Gleichzeitig wünscht er sich, dass es in Duisburg auch künftig legale Flächen und neue Möglichkeiten für Graffiti gibt. Er verweist darauf, dass sich in der Stadt in den vergangenen Jahren bereits viel entwickelt habe. Zugleich seien viele Bilder auf legalen Flächen nur für kurze Zeit sichtbar, weil sie schnell übermalt werden. Dauerhafte Gestaltung und mehr Raum für Qualität im öffentlichen Raum wären aus seiner Sicht ein toller Beitrag zum Stadtbild.

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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Marten Dalimot
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Stolz auf Arbeit im ganzen Duisburger Stadtgebiet

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Dass seine Kunst im Alltag vieler Duisburgerinnen und Duisburger sichtbar ist, macht Marten stolz. Er sagt, dass er beim Fahren durch die Stadt immer wieder an eigenen Arbeiten vorbeikommt. Gerade darin liegt für ihn ein besonderer Reiz seiner Arbeit. Flächen, die vorher grau, verwittert oder unscheinbar waren, bekommen ein neues Gesicht. Wenn Menschen darauf positiv reagieren, ist das für ihn ein Zeichen, dass Kunst im öffentlichen Raum ankommt. Marten bringt es im Interview so auf den Punkt: „Jede Fläche, die irgendwie bunt und einfach schön gestaltet ist, ist auf jeden Fall ein Gewinn für die Stadt.“

Die Website von Marten Dalimot und der Mindstates Kreativagentur findet ihr hier.

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Marten Dalimot ist Duisburger des Monats
© Marten Dalimot
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