
Auf einem Spielplatz an der Krausstraße in Duisburg-Ruhrort soll ein 42 Jahre alter Mann am Mittwochnachmittag, 12. August, gegen 16:45 Uhr ein zehnjähriges Mädchen unsittlich berührt haben. Nach Angaben der Polizei beobachtete ein 31-jähriger Zeuge die Situation vor Ort. Er forderte den Mann demnach auf, das Kind in Ruhe zu lassen. Anschließend verständigte er die Polizei. Als sich der Tatverdächtige vom Spielplatz entfernte, folgte ihm der Zeuge weiter. So konnten die alarmierten Beamten zu dem Mann geführt werden.
Zeuge aus Duisburg alarmiert die Polizei
Der 31-Jährige spielte nach Angaben der Polizei eine wichtige Rolle bei dem Einsatz. Weil der Tatverdächtige die Örtlichkeit bereits verlassen hatte, blieb der Zeuge an ihm dran, bis die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den 42-Jährigen daraufhin vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Ein Atemalkoholtest fiel laut Polizei positiv aus. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg anschließend die Entnahme einer Blutprobe an. Die Ermittler prüften danach die weiteren Schritte in dem Fall.
Ermittlungen wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern
In ihrer Anhörung gab das Mädchen laut Polizei an, dass der Festgenommene sie unter anderem im Brust- und Intimbereich berührt habe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 42-Jährige einem Haftrichter am Amtsgericht Duisburg vorgeführt. Nach Polizeiangaben befindet sich der Mann inzwischen in Untersuchungshaft. Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen. Es geht um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Polizei und Justiz reagieren in Duisburg zügig
Der Fall zeigt, wie schnell Polizei und Justiz in Duisburg in solchen Situationen zusammenarbeiten. Nach dem Notruf konnte der Tatverdächtige durch den Hinweis des Zeugen zeitnah gestellt werden. Danach folgten die vorläufige Festnahme, die Blutprobe und die Vorführung beim Haftrichter. Für die weiteren Ermittlungen sind nun die Aussagen, Spuren und die Ergebnisse der kriminalpolizeilichen Prüfung entscheidend. Weitere Details zu dem Verfahren nannte die Polizei zunächst nicht. Klar ist aber: Der Fall wird nun durch die zuständigen Ermittler weiter aufgearbeitet.