Kriminelle Clans: Behörden und Ruhrgebietskommunen arbeiten zusammen

Jetzt ist es offiziell: Im Kampf gegen Clankriminalität arbeiten die Städte Duisburg, Essen und Dortmund jetzt zusammen. Und zwar im Rahmen der „Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität“.

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Heute (22.6) hat OB Sören Link die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Künftig arbeiten die Experten in einer zentralen behördenübergreifenden Stelle in Essen zusammen, um besser gegen kriminelle Clans vorgehen zu können. Unter anderem sitzen Vertreter von Zoll, Bundes- und Landespolizei dann in einem Büro. Sie sollen ihr Wissen bündeln und Maßnahmen noch effizienter koordinieren. Bei uns in Duisburg gab es vergangenen Monat wieder mehrere Auseinandersetzungen mit Clans. In Marxloh hatte es Schwierigkeiten gegeben, als die Polizei zwei Männer festnehmen wollte. 

Auch NRW-Innenminister Herbert Reul war heute bei der Unterzeichnung mit dabei. Er sagt, „diese Kooperation vernetzt Behörden, sammelt Informationen und setzt Schwerpunkte. Sie erhöht den Druck, weist aber auch Wege aus dem Milieu.”


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