
Ein Transporter verlor am Montagabend auf der A42 bei Duisburg seine Ladung – ein Kranfahrzeug kippte auf die Autobahn. Der Fahrer gab an, einem Reifen ausgewichen zu sein. Doch die Polizei fand keinen Reifen und stellte Alkohol im Blut des Mannes fest.
Kranfahrzeug kippt nach Ausweichmanöver um
Gegen 21:35 Uhr ereignete sich der Vorfall auf der A42 in Fahrtrichtung Dortmund, Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Beeck. Ein Transport-Lkw war mit einem Kranfahrzeug auf der Ladefläche unterwegs, als der Fahrer nach eigenen Angaben einem auf der Fahrbahn liegenden Autoreifen auswich. Durch das abrupte Ausweichmanöver geriet die Ladung ins Rutschen. Das Kranfahrzeug stürzte von der Ladefläche und kippte seitlich auf die Autobahn. Die alarmierte Polizei konnte jedoch keinen Reifen auf der Fahrbahn feststellen – die Angaben des Fahrers ließen sich nicht bestätigen.
Alkoholtest positiv – Blutprobe entnommen
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizei brachte ihn zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen den Mann wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und streute ausgelaufene Betriebsstoffe. Zwei Fahrspuren der A42 mussten gesperrt werden, bis ein Bergungsunternehmen das umgestürzte Kranfahrzeug von der Fahrbahn entfernte.
Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Im Fokus steht die Frage, warum der Fahrer das Ausweichmanöver durchführte und ob die Ladung ordnungsgemäß gesichert war. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.