
Am Standort Duisburg-Fahrn des Evangelischen Klinikums Niederrhein hat ein neues ambulantes OP-Zentrum den Betrieb aufgenommen. Damit schafft der Klinikverbund eigene Strukturen für Eingriffe, die medizinisch sicher ohne stationären Aufenthalt möglich sind. Den Anfang macht die Unfallchirurgie. Weitere Fachbereiche sollen schrittweise folgen. Dafür wird der ehemalige OP-Bereich der Augenklinik wieder in Betrieb genommen. Er wird künftig ausschließlich für ambulante Operationen genutzt.
Das ändert sich für Patientinnen und Patienten
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und klar abgestimmte Abläufe. Sie kommen für den Eingriff in die Klinik. Bei einem unkomplizierten Verlauf können sie noch am selben Tag wieder nach Hause. Die Erholung beginnt so früh in vertrauter Umgebung. Ob eine ambulante Operation infrage kommt, wird vorab individuell geprüft. Vor der Entlassung stellt das Behandlungsteam anhand festgelegter Kriterien sicher, dass die Patienten das Krankenhaus bedenkenlos verlassen können.
Änderungen bei Aufklärungsgesprächen
Auch die Vorbereitung durch die Anästhesie wird auf die ambulanten Eingriffe abgestimmt. Bei Patienten ohne größere Vorerkrankungen kann die ärztliche Aufklärung bei einfachen Eingriffen auf Wunsch telefonisch erfolgen. Dann ruft eine Anästhesistin oder ein Anästhesist persönlich an. Bei Vorerkrankungen findet das Gespräch weiterhin vor Ort statt. Das gilt auch für alle, die es ausdrücklich wünschen.