
Die Karl-Lehr-Brücke steht vor einer umfassenden Umbauphase. Ab dem 17. April 2026 wird der Brückenzug für sieben Wochen komplett gesperrt. In dieser Zeit soll die Brücke in ihre endgültige Position gebracht werden.
Brücke wird um 34 Meter verschoben
Das Kernstück der Bauarbeiten ist der Querverschub der Brücke. Das massive Bauwerk muss aus seiner provisorischen Lage um rund 34 Meter in die endgültige Position bewegt werden. Zuvor werden die Fahrleitungen der Straßenbahn zurückgebaut und die Brücke baulich vom Land getrennt. Nach dem Verschieben erfolgt die Einlagerung der Brücke.
Umfangreiche Anschlussarbeiten am Kaiserhafen
Parallel zu den Arbeiten an der Brücke selbst wird der Kaiserhafen umgebaut. Die Planer erstellen neue Anschlüsse vom geplanten Kreisverkehr zur Brücke. Der Kaiserhafen erhält eine direkte Anbindung an das Bauwerk. Auch das Pontwerk wird umgebaut und mit den Brücken verbunden.
Rampen und Gleise entstehen in zwei Phasen
Die Rampenabfahrten zur Speditionsinsel und zum Pontwerk werden schrittweise gebaut – zunächst in östlicher, dann in westlicher Richtung. Abschließend folgen der Bau der Straßen und Gleise sowie die Inbetriebnahme der gesamten Anlage. Die siebenwöchige Vollsperrung ab Mitte April 2026 ist notwendig, um die komplexen Bauarbeiten sicher durchführen zu können. Verkehrsteilnehmer müssen sich in diesem Zeitraum auf erhebliche Einschränkungen einstellen.