In Duisburg fehlen Kita-Plätze

In Duisburg fehlen Kita-Plätze. Für Kinder ab drei Jahre liegt die Betreuungsquote bei 95%. Bei den unter dreijährigen Kindern sind die Plätze sogar noch knapper.

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Die angebotenen Plätze werden wohl nicht für alle Kinder reichen. Um überhaupt auf die entsprechende Betreuungsquote zu kommen, plant die Stadt schon mit der Überbelegung von Kita-Gruppen. Es ist gesetzlich erlaubt, dass maximal zwei Kinder zusätzlich pro Gruppe aufgenommen werden. So fehlen laut den Rechnungen der Stadt für Ü3-Kinder knapp 300 Plätze. Ohne die Überbelegung würden noch mal deutlich mehr Plätze fehlen.

So ist die Situation bei U3-Kindern in Duisburg

Bei den jüngeren Kindern ist die Situation noch kritischer. Hier plant die Stadt lediglich mit einer Betreuungsquote von 32% und auch diese wird nicht erreicht. 2.619 U3-Plätze stehen in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus werden 1.577 U3-Plätze von Kindertagespflegepersonen angeboten, sodass eine Quote von 30% erreicht wird. Zur Erfüllung der angestrebten Zielversorgungsquote fehlen stadtweit 336 Plätze.

Unterschiede in den Duisburger Stadtteilen

In Marxloh, Aldenrade, Hamborn und Beeck fehlen zum Beispiel besonders viele Plätze. Hier liegt die Betreuungsquote teilweise nur bei 66% (Beeck für Ü3-Kinder). Aber dann gibt es auch Stadtteile wo es eigentlich gut aussieht. In Bergheim, Bissingheim, Huckingen und Obermeiderich gibt es sogar mehr Plätze, als eigentlich gebraucht würden.

Verzögerungen bei Neubauten

Kita-Neubauten sind zum Beispiel geplant an der Schlosserstraße in Wanheimerort oder an der Kirchfeldstraße in Rheinhausen. Durch die Neubauten könnten zusätzliche Plätze geschaffen werden. Allerdings gibt es hier immer wieder Verzögerunge, beispielsweise wegen der stark gestiegenen Baukosten.

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