
Die gelbe Fußgänger- und Radfahrerbrücke "Hochfelder Bogen" ist fertig. Damit können Duisburger die Heerstraße in Hochfeld jetzt sicher und ohne Ampeln überqueren. Die 30 Meter lange Brücke schließt eine wichtige Lücke im Grünen Ring der Stadt.
Durchgängige Verbindung vom Stadtkern zum RheinPark
Der Hochfelder Bogen verbindet den Brückenplatz mit dem Platanenhof und fügt sich nahtlos in das bestehende Wegenetz ein. Radfahrer und Fußgänger können nun ohne Unterbrechung vom Stadtzentrum durch den Grünen Ring bis zum RheinPark gelangen. Die Brücke verknüpft dabei die Bocksbart-Trasse mit dem Grünen Ring. "Ob zu Fuß oder mit dem Rad – der Hochfelder Bogen schafft eine sichere und direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Rhein", erklärt Oberbürgermeister Sören Link. Besonders mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2025 sei die neue Brücke ein Gewinn für die Stadt und ihre Besucher.
Bürger wählten den Namen
Parallel zur Bauphase suchte die Stadt einen passenden Namen für die Brücke. 70 Vorschläge gingen bei der öffentlichen Namenssuche ein. Der Stadtteilbeirat Hochfeld wählte daraus fünf Favoriten aus. Bei der anschließenden Abstimmung entschieden sich rund 1.500 Teilnehmer für "Hochfelder Bogen". Die Bezirksvertretung Mitte folgte dieser Empfehlung und legte den Namen offiziell fest.
Bauzeit und Kosten
Die Errichtung der Stahl-Stabbogenbrücke dauerte zweieinhalb Jahre. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,4 Millionen Euro. Den größten Teil der Finanzierung übernehmen Bund und Land Nordrhein-Westfalen: Etwa 3,1 Millionen Euro stammen aus Städtebauförderungsprogrammen. Die auffällige melonengelbe Farbe macht die Brücke zu einem neuen Wahrzeichen im Stadtteil Hochfeld. Sie verbessert nicht nur die Mobilität für Radfahrer und Fußgänger, sondern wertet auch das gesamte Quartier auf.