Hitze lässt Bäume in Duisburg sterben

Die Rekordtemperaturen in diesem Sommer machen unseren Bäumen zu schaffen. Die Wirtschaftsbetriebe stellen immer wieder fest, dass es welche nicht geschafft haben. Sie wässern mit 14 Fahrzeugen und speziellen Wassersäcken. Denn: Die Wasserreserven sind aufgebraucht.

© Gero Helm / FUNKE Fotoservices

Die anhaltende Hitze lässt Bäume bei uns in Duisburg sterben. Der Mega-Sommer 2018 hat die Wasserreserven im Boden stark aufgebraucht. Die Hitze jetzt überstehen unsere Bäume deswegen weniger gut. Sie werden insgesamt schwächer und anfälliger für Pilze oder Käfer, sagen die Wirtschaftsbetriebe. Umso wichtiger, dass die Bäume bei der Trockenheit jetzt ausreichend gegossen werden. Die Wirtschaftsbetriebe fahren bei heißen Temperaturen mittlerweile mit 14 Bewässerungsautos durch die Stadt. Jedes davon hat 1000 Liter Wasser dabei. Letztes Jahr waren die Wirtschaftsbetriebe anfangs nur mit sieben dieser Fahrzeuge unterwegs.

Neue Wassersäcke sollen helfen

Außerdem setzen die Wirtschaftsbetriebe dieses Jahr auf Wassersäcke. Die Säcke werden um den Baum gelegt und mit Wasser befüllt. Sie geben das Wasser dann über mehrere Stunden tröpfchenweise an den Baum ab. Davon profitieren vor allem die jungen Bäume in unserer Stadt, sagen die Wirtschaftsbetriebe. 1000 dieser Säcke - jeweils 60 Liter groß - wurden mittlerweile angeschafft. Angefangen haben die Wirtschaftsbetriebe letztes Jahr mit 170 Säcken.

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