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Helfer warnen vor wachsender Obdachlosigkeit in Duisburg
© Radio Duisburg
NEST sieht schwierige Entwicklung
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Helfer warnen vor wachsender Obdachlosigkeit in Duisburg

In Duisburg warnt Sofia Kiriakidou von NEST vor mehr Wohnungslosigkeit in den kommenden Monaten und Jahren. Warum sie die Lage so kritisch sieht.

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In Duisburg rechnet Sofia Kiriakidou von der Firma NEST mit einer Verschärfung der Lage auf dem Wohnungsmarkt. Im Interview mit Radio Duisburg sagt sie:

„Es gibt aktuell sehr viele Wohnungslose in Duisburg.“

Außerdem rechnet sie mit deutlich steigenden Zahlen und verweist auf fehlende Unterstützung, steigende Mieten und große Unsicherheit bei vielen Betroffenen. Dass der Wohnungsmarkt in Duisburg angespannt ist und Hilfen gebraucht werden, zeigen auch bestehende Projekte in der Stadt.

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Wohnungsnot in Duisburg: Mieten, Ablehnungen und Druck

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Kiriakidou nennt im Interview mehrere Gründe für ihre Einschätzung. Sie sagt, die Mieten stiegen, viele Menschen könnten sich Wohnraum kaum noch leisten und hätten Angst vor der Wohnungssuche. Wörtlich sagt sie: „Aufgrund dessen, dass die Ablehnung sehr hoch ist in Duisburg.“ Dazu komme aus ihrer Sicht, dass viele Menschen mit Behördenpost, Anträgen oder Vorgaben überfordert seien. Tatsächlich ist in Duisburg Anfang 2026 ein neuer Mietspiegel in Kraft getreten. Danach stieg die Basis-Nettokaltmiete um 4,55 Prozent.

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Hilfe in Neudorf: Unterstützung bei Wohnungssuche und Behörden

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Helfer warnen vor wachsender Obdachlosigkeit in Duisburg
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NEST sitzt an der Koloniestraße 211 in Duisburg-Neudorf. Nach Angaben von Sofia Kiriakidou unterstützt das Unternehmen Menschen bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen und bei wichtigen Unterlagen. Im Schnitt begleite sie Betroffene zwischen drei und acht Monaten. Dabei gehe es nicht nur um Formulare, sondern auch um Vertrauen. Viele Menschen bräuchten erst einmal das Gefühl, nicht allein zu sein. Juristische Fälle bearbeite NEST nach ihren Angaben nicht selbst, sondern verweise dann an Fachanwälte weiter.

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Sofia Kiriakidou: „Die Menschen sollen sich nicht scheuen“

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Kiriakidou versteht ihre Arbeit auch als praktische und psychische Unterstützung. Sie sagt:

„Die Menschen sollen sich nicht scheuen. Ich bin dafür da, um zu helfen.“

Das Angebot richte sich nach ihren Angaben an Menschen aus Duisburg, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr. In Duisburg gibt es daneben weitere Hilfen für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder nur schwer eine Wohnung finden. Dazu gehört etwa das Projekt „Endlich ein Zuhause“, das Betroffene auf dem Weg in reguläre Mietverhältnisse begleitet. Die Förderung dieses Projekts läuft in Duisburg nach aktuellem Stand bis Ende 2027.

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