
Die Stadt Duisburg will wegen eines drohenden Haushaltsdefizits ein Sicherungskonzept aufstellen und bis 2037 rund 900 Stellen in der Verwaltung abbauen, so schreibt die WAZ. Als Gründe nennt die Stadt steigende Ausgaben im Jugend- und Sozialbereich, höhere Personalkosten und Belastungen durch die Gebag-Krise.
Minus von 130 Millionen Euro
Schon im Jahresabschluss 2025 wird ein Minus von rund 130 Millionen Euro erwartet. Für das laufende Jahr rechnet Kämmerer Martin Murrack ohne Gegenmaßnahmen mit bis zu 280 Millionen Euro Defizit. In den kommenden 10 Jahren sollen rund 350 Millionen Euro eingespart werden. Durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz soll die Verwaltung verschlankt werden. Gleichzeitig sollen die Einnahmen steigen, durch höhere Parkgebühren, teureres Anwohnerparken und mehr Blitzer.