Hamsterkäufe in Apotheken

Nach Konserven und Klopapier hamstern viele Duisburger jetzt auch Medikamente. Der Duisburger Apothekerverband appelliert an uns, nur im Notfall Medikamente zu besorgen.

Der Duisburger Apothekerverband berichtet von richtigen Hamsterkäufen. Kunden würden Medikamente gleich mehrfach kaufen, ohne dran zu denken, dass andere auch noch etwas brauchen. Apothekensprecher Christoph Hermann nennt das unsolidarisch - und will dieses Verhalten nicht unterstütze: „Das führt dazu, dass bei 300.000 Duisburgern drei Pakete eines Medikamentes liegen und dann für 200.000 Bürger nichts von diesem Medikament übrig ist, selbst wenn es jemand dringend braucht und es eigentlich viel mehr als genug davon gibt“.

Kunden, die mitten in der Nacht oder am Wochenende erkennbar nicht für den Notfall einkaufen, sollen gegebenenfalls weggeschickt werden.

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