
Goldener Ankerbrunnen vor IHK Duisburg wieder in Betrieb
Der Ankerbrunnen vor dem Gebäude der Niederrheinischen IHK in Duisburg sprudelt wieder. Nach mehrmonatiger Sanierung haben die IHK, die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg das Wahrzeichen gemeinsam wieder in Betrieb genommen.
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Der goldene Anker vor der IHK Duisburg sprudelt wieder. Der Brunnen am Hauptbahnhof ist frisch saniert - gemeinsam mit der Stadt und den Wirtschaftsbetrieben hat die Niederrheinische IHK ihn wieder in Betrieb genommen.
Was macht den Ankerbrunnen zum Wahrzeichen?
Der sechs Meter lange, vergoldete Anker bildet das Herzstück des Brunnen-Ensembles. Er steht symbolisch für die Rheinschifffahrt und die Wirtschaftskraft der Region. Der Düsseldorfer Bildhauer Prof. Zoltan von Szekessy schuf den Brunnen 1956 zum 125-jährigen Bestehen der Niederrheinischen IHK.
Den Auftrag dafür gab die Duisburger Unternehmerschaft. Sie stiftete den Brunnen am 18. September 1956 der Stadt. Schon bei der Planung des IHK-Gebäudes war er als Blickfang für den Bahnhofsplatz vorgesehen.
Wie äußern sich Stadt und IHK zur Sanierung?
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers sieht im Anker ein Symbol für Duisburgs Verbindung zu Schifffahrt, Handel und Unternehmergeist. „Wir freuen uns, dass unser Brunnen wieder in vollem Glanz vor unserem Haus erstrahlt“, sagte er laut IHK zu den abgeschlossenen Arbeiten.
Oberbürgermeister Sören Link bezeichnet den Ankerbrunnen als festen Bestandteil der Duisburger Identität. Viele Menschen verbänden persönliche Erinnerungen mit dem Ort, so Link. Er freue sich, dass das Wahrzeichen nun wieder Besucherinnen und Besucher im Herzen der Stadt willkommen heiße.
Für Pflege und Betrieb des Brunnens sind künftig die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zuständig. Deren Vorstandssprecher Thomas Patermann erklärte, die Instandsetzung habe sich gelohnt. Kunst im öffentlichen Raum verleihe Städten ihren unverwechselbaren Charakter, so Patermann. Die Gestaltung des Brunnens sei 1956 zwar öffentlich diskutiert worden, doch heute sei er aus dem Duisburger Stadtbild nicht mehr wegzudenken.