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Galeria-Insolvenz: Wie geht es in Duisburg weiter?
© Foto: Ralf Rottmann / Funke Foto Services
Die Warenhauskette Galeria musste erneut Insolvenz anmelden.
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Galeria-Insolvenz: Wie geht es in Duisburg weiter?

Die Warenhauskette Galeria musste erneut einen Insolvenzantrag stellen. Es ist bereits die vierte Insolvenz innerhalb von sechs Jahren für Galeria.

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In Duisburg gibt es noch eine Galeria Filiale im Forum. Hier soll der Betrieb vorerst weiterlaufen, heißt es vom Unternehmen. Auch die anderen über 80 Warenhäuser sollen weiter öffnen. Ob sie künftig geschlossen werden, ist aber noch unklar. Die Filiale an der Düsseldorfer Straße in Duisburg musste schon vor mehreren Jahren schließen. Erstmal soll der Betrieb der Galeria Warenhäuser weiterlaufen.

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Immer wieder Insolvenzen

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Für Galeria ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Zahlreiche Filialen wurden infolge der zurückliegenden Verfahren geschlossen. Die Gläubiger verzichteten auf Milliardenforderungen, um der Warenhauskette den Weg aus der Krise zu ermöglichen.

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Ausbleibende Mietzahlungen

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Im April 2026 beklagten mehrere Vermieter ausbleibende Mietzahlungen. Die Geschäftsführung verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. Im Juli kündigte Galeria an, 33 Warenhäuser auf den Prüfstand zu stellen und mit Vermietern über Mietkonditionen zu verhandeln. Ohne tragfähige Lösungen sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet, hieß es. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften. Eine Entscheidung über die Zukunft der Filialen stand zuletzt noch aus.

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Einzelhandel in der Krise

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Nach Angaben des Handelsforschungsinstituts EHI sind die Erlöse des Unternehmens in den vergangenen Jahren, auch infolge der Schließungen, deutlich gesunken. 2019 erzielte Galeria Karstadt Kaufhof mit 174 Filialen EHI zufolge einen Nettoumsatz von 4,5 Milliarden Euro. Sechs Jahre später setzte Galeria demnach mit weniger als der Hälfte der Standorte nur noch 2 Milliarden Euro um.

Für diesen Artikel wurde teilweise Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verwendet.

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