Anzeige
Freispruch im Rolex-Raub Verfahren
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
Vor dem Landgericht Duisburg fand der Prozess gegen den 26-Jährigen Duisburger statt.
Teilen:

Freispruch im Rolex-Raub Verfahren

Vor dem Landgericht Duisburg wurde der Fall einer geraubten Luxus-Uhr verhandelt. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Das war passiert.

Veröffentlicht:

Anzeige

Wegen schweren Raubes stand seit Montag ein 26-jähriger Duisburger vor dem Landgericht am König-Heinrich-Platz. Ihm war vorgeworfen worden, gemeinsam mit einem unbekannt gebliebenen Mittäter im November 2025 in Wanheim eine Rolex-Uhr gestohlen zu haben. Heute endete das Gerichtsverfahren mit einem Freispruch.

Anzeige

So lief der Raub ab

Anzeige

Der Besitzer wollte die Uhr für 26.000 Euro verkaufen und hatte sich dafür am 7. November 2025 mit zwei vermeintlichen Kaufinteressenten verabredet. In der Straße Am Tollberg in Wanheim sollte der Verkauf stattfinden. Zur Herkunft der Uhr hatte der Beraubte keine Angaben machen wollen.

Zu dem Treffen wurde der Verkäufer von einer weiteren Person begleitet und auch die Täter waren zu zweit. Unter dem Vorwand, dass ja nicht jeder das viele Geld sehen müsse, haben die Täter darauf gedrängt, sich hinter einen abgestellten Campingwagen zurückzuziehen. Hinter dem Camper wurden der Verkäufer und seine Begleitung dann mit Pfefferspray besprüht und die Uhr geraubt. Die Täter flohen mit der Rolex im Auto.

Anzeige

Der Angeklagte wurde freigesprochen

Anzeige

Der Angeklagte bestritt die Tat zu Prozessbeginn. Den Raub sollen zwei andere Männer begangen haben. Er habe das Duo, dessen Namen er nicht nennen will, nur im Rahmen eines Freundschaftsdienstes vom Tatort abgeholt. Dass es um einen Raub gegangen war, habe er erst hinterher erfahren.

Das Gericht sprach ihn heute frei. Auch weil der Verkäufer der Uhr im Zeugenstand angab, den Angeklagten noch nie zuvor gesehen zu haben.

Anzeige
Anzeige
Anzeige