Einsatzjahresbericht der Polizei: Mehr als 150 Clan-Einsätze

Die Duisburger Polizei hat ihren Einsatzjahresbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Es gab unter anderem viele Einsätze gegen Clankriminalität.

Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht in Nahaufnahme (Symbolbild). 
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© pattilabelle/Fotolia.com

Über 150 Mal sind unsere Polizisten im vergangenen Jahr zu Razzien und Kontrollen von Shisha-Bars, Teestuben und Wettbüros ausgerückt. Im Kampf gegen kriminelle Clans zeigt die Polizei vor allem im Duisburger Norden Präsenz. Straftaten und Ordnungswidrigkeiten werden bei größeren Einsätzen zusammen mit Ordnungsamt, Steuerfahndung und Zoll geahndet. Bei 40 Einsätzen wegen Hochzeitskorsos ging es der Polizei nicht darum fröhliche Feiern zu stören. Vielmehr musste sie gefährliche Situationen entschärfen - zum Beispiel das Missachten roter Ampeln, Anhalten auf Kreuzungen und Zünden von Feuerwerkskörpern.


Weniger Notrufe, mehr Demonstrationseinsätze

Wir Duisburger haben vergangenes Jahr über 150.000 Mal den Notruf 110 gewählt. Mehr als die Hälfte dieser Anrufe hat dazu geführt, dass die Polizei auch ausgerückt ist. Insgesamt hatte die Polizei rund 180.000 Einsätze. Etwa 280 davon bei Demonstrationen und politischen Veranstaltungen. Und das waren deutlich mehr als im Jahr davor. Dafür haben vor allem Aufmärsche der Partei “Die Rechte” im Mai und von Pegida im November, sowie jeweils große Gegendemos gesorgt.


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