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Duisburg setzt weiter auf Solarstrom vom Dach
© Stadtwerke Duisburg
Wer jetzt auf Solar setzt, bekommt extra Technik
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Eigener Solarstrom wird immer wichtiger

In Duisburg setzen die Stadtwerke auf mehr Eigenverbrauch von Solarstrom. Warum Batteriespeicher jetzt wichtiger werden und was hinter der neuen Aktion steckt.

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Die Stadtwerke Duisburg werben mit einer neuen Sommeraktion für Photovoltaik auf dem eigenen Dach. Hintergrund ist nach Unternehmensangaben, dass sich die Bedingungen für private Solaranlagen verändern. Mit der Ende Juli vom Bundeskabinett beschlossenen EEG-Novelle rücke stärker in den Fokus, wie selbst erzeugter Strom wirtschaftlich im eigenen Haushalt genutzt werden kann. Für Eigentümerinnen und Eigentümer gehe es deshalb nicht mehr nur darum, möglichst viel Strom zu produzieren. Wichtiger werde auch, diesen Strom direkt dann zu verbrauchen, wenn er verfügbar ist. Genau an diesem Punkt setzen die Stadtwerke mit ihrem aktuellen Angebot an.

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Sommeraktion in Duisburg bis 20. September

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Wer zwischen dem 17. August und dem 20. September 2026 bei den Stadtwerken Duisburg eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher kauft, bekommt nach Unternehmensangaben die Hardware für eine Split-Klimaanlage ohne zusätzliche Kosten dazu. Dazu gehören eine Innen- und eine Außeneinheit. Nicht Teil der Aktion sind allerdings Montage, Anschluss, Inbetriebnahme sowie weitere nötige Installationsarbeiten. Diese Kosten werden separat berechnet. Das Angebot gilt laut Stadtwerken nur solange der Vorrat reicht und nur dann, wenn die Technik vor Ort umgesetzt werden kann. Die Aktion richtet sich damit vor allem an Haushalte, die ihre Stromerzeugung und ihren Stromverbrauch stärker miteinander verbinden wollen.

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Batteriespeicher und Klimaanlage als Kombination

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Aus Sicht der Stadtwerke wird es für private Haushalte immer wichtiger, Solarstrom nicht nur zu erzeugen, sondern auch flexibel zu nutzen. Batteriespeicher können tagsüber erzeugte Energie zwischenspeichern und später wieder verfügbar machen. Gleichzeitig steigt in vielen Haushalten der Strombedarf, etwa durch Wärmepumpen, Elektroautos oder Kühlung. Gerade an heißen und sonnigen Tagen passe das gut zusammen, weil dann sowohl der Kühlbedarf als auch die Stromproduktion einer Photovoltaikanlage oft hoch seien. Christopher Locke, Berater Energiedienstleistungen Photovoltaik bei den Stadtwerken Duisburg, sagt: „Die Energiewende im Eigenheim entwickelt sich weiter.“ Er erklärt außerdem, dass es zunehmend darum gehe, verschiedene Anwendungen im Haushalt sinnvoll miteinander zu verbinden.

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Eigener Solarstrom soll besser genutzt werden

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Nach Angaben der Stadtwerke zeigt die Aktion, wie sich die Rolle privater Haushalte verändert. Sie seien heute nicht mehr nur reine Stromverbraucher, sondern zunehmend auch Erzeuger und Speicher. Entscheidend sei deshalb nicht allein die Größe einer Photovoltaikanlage. Wichtiger werde die Frage, wie viel des erzeugten Stroms direkt im eigenen Haushalt genutzt werden kann. Informationen zu der Aktion und zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke Duisburg auf ihrer Internetseite zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist dort online oder telefonisch möglich. Nach Angaben des Unternehmens findet ein erster Beratungstermin oft schon nach zwei bis drei Tagen statt.

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