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Die Stadtwerke Duisburg freuen sich über einen Rekordgewinn im Geschäftsjahr 2024.
© Jonas Schlömer/FUNKE Foto Services
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Duisburger Stadtwerke melden 96 Millionen Euro Gewinn

Die Stadtwerke Duisburg haben 2025 einen Gewinn von 96 Millionen Euro erzielt und investieren weiter in neue Energieprojekte. Was das für Fernwärme, Netze und Wanheim bedeutet.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 12:00

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Die Stadtwerke Duisburg haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 96 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz lag nach Unternehmensangaben bei 3,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig treibt das Unternehmen den Umbau seiner Energieversorgung weiter voran. Ziel ist es, die eigene Strom- und Wärmeerzeugung bis 2035 vollständig CO₂-neutral aufzustellen. Vorstandschef Marcus Vunic sagt: „Die Ziele zur Transformation unserer Energie- und Wärmeerzeugung sind ehrgeizig.“ Trotz politischer und regulatorischer Unsicherheiten seien die entscheidenden Projekte angeschoben worden.

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Duisburg setzt beim Umbau auf Fernwärme und neue Technik

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Ein zentrales Thema bleibt der Ausbau der Fernwärme in Duisburg. Die Stadtwerke betonen, dass Fernwärme gerade in dicht besiedelten Städten eine wichtige Rolle für eine klimafreundliche Wärmeversorgung spielt. Andreas Gutschek, Vorstand für Infrastruktur und Strategie, sagt: „Deshalb investieren wir gezielt in den Ausbau von Netz und Erzeugung“. Zu den wichtigsten Projekten aus 2025 zählt die neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage an der Kläranlage in Huckingen. Dort wird Wärme aus bereits gereinigtem Abwasser für die Fernwärmeversorgung genutzt.

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Wanheim wird für die Energiezukunft in Duisburg umgebaut

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Auch der Standort Wanheim steht im Mittelpunkt der Pläne. Dort soll ein moderner Energiepark entstehen, der klimafreundlicher und effizienter arbeitet als die bestehende Anlage. Geplant sind unter anderem Großwärmepumpen, die Wärme aus dem Rhein nutzen, dazu Elektrokessel und Blockheizkraftwerke, die später auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Radio Duisburg hatte schon im September 2025 über den geplanten Umbau des Energieparks Wanheim berichtet. Damals war von einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro bis 2030 die Rede. Ziel ist laut dem Bericht, die Fernwärme für zehntausende Haushalte bis 2035 CO₂-neutral zu erzeugen.

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Netze und Infrastruktur in Duisburg bleiben ein Schwerpunkt

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Nicht nur die Erzeugung, auch die Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Die Stadtwerke und die Netze Duisburg haben nach Unternehmensangaben 2025 zusammen fast 120 Millionen Euro in die Versorgungsinfrastruktur investiert. Davon entfielen fast 41 Millionen Euro auf die Stadtwerke und mehr als 77 Millionen Euro auf die Netze Duisburg. Das soll die Voraussetzungen dafür schaffen, dass künftig mehr Wärmepumpen, Solaranlagen und Elektroautos zuverlässig versorgt werden können. Auch das Tochterunternehmen Netze Duisburg legte Zahlen vor: Bei 396,5 Millionen Euro Umsatz stand ein Gewinn von 21,6 Millionen Euro. Die Fernwärme Duisburg GmbH kam trotz sinkender Umsätze auf einen Jahresgewinn von 7,6 Millionen Euro.

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Tiefengeothermie bleibt für Duisburg ein Zukunftsthema

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Zusätzlich prüfen die Stadtwerke weiter, ob Tiefengeothermie in Duisburg genutzt werden kann. In den kommenden Jahren soll eine Erkundungsbohrung zeigen, ob sich eine solche Anlage technisch und wirtschaftlich umsetzen lässt. Für diese Bohrung erhalten die Stadtwerke laut Pressemitteilung 7,46 Millionen Euro Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen. Radio Duisburg hatte bereits berichtet, dass eine Erkundungsbohrung auch in Duisburg vorbereitet wird. Als möglicher Standort wurde dabei ein Bereich auf dem Stadtwerke-Gelände im hinteren Teil des ehemaligen Kohlekraftwerks genannt.

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