
Das Recyclingzentrum Duisburg hat die "Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen" bekommen. Die Erweiterung des Betriebshofs Hochfeld ist eines von 25 Gebäuden, die das Land für vorbildliche Architektur auszeichnet. Am 9. Februar fand die feierliche Preisverleihung im Kunstmuseum K21 statt. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, überreichten die Auszeichnungen persönlich.
Die Ehrung wird alle fünf Jahre an die herausragendsten Bauwerke vergeben – 2025 bereits zum zehnten Mal. Die prämierten Gebäude gelten als richtungsweisend und innovativ für die Baukultur in NRW.
Soziales Miteinander und Bestandsentwicklung im Fokus
"Viele der ausgewählten Projekte unterstützen das soziale Miteinander in unseren Städten und Gemeinden oder stellen Weiterentwicklungen innerhalb des Gebäudebestands dar", erklärte Kammerpräsident Uhing. Besonders bemerkenswert: Etwa die Hälfte der ausgezeichneten Projekte stammt aus dem geförderten Wohnungsbau.
Für Uhing spiegelt das Auszeichnungsverfahren aktuelle Trends im Planen und Bauen wider. Die Bandbreite der prämierten Bauten reicht vom großen öffentlichen Bauwerk über Wohnsiedlungen und Bürokomplexe bis zu Freiraumgestaltungen und privaten Wohnhäusern.
159 Bauten insgesamt eingereicht
Insgesamt waren 159 Bauten für die Auszeichnung eingereicht worden. "Die vorgeschlagenen Arbeiten wiesen durchweg ein hohes Niveau auf, sodass der Jury die Auswahl nicht leicht gemacht wurde", berichtete Dipl.-Ing. Martin Bez von bez+kock architekten, der den Jury-Vorsitz innehatte.
Die 25 ausgezeichneten Bauwerke verteilen sich auf 16 Kommunen in Nordrhein-Westfalen: Aachen, Alfter, Duisburg, Düsseldorf, Emsdetten, Erftstadt, Essen, Gummersbach, Hamminkeln, Hennef, Ibbenbüren, Köln, Leichlingen, Münster, Wadersloh und Wuppertal.