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Duisburger Polizei warnt vor Baden im Rhein
© Radio Duisburg
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Duisburger Polizei warnt vor Baden im Rhein

Zum Pfingstwochenende warnt die Wasserschutzpolizei in Duisburg vor dem Baden im Rhein. Warum schon knöcheltiefes Wasser gefährlich werden kann.

Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2026 09:58

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Mit Blick auf das Pfingstwochenende und Temperaturen um die 30 Grad warnt die Wasserschutzpolizei eindringlich vor dem Baden im Rhein in Duisburg. Viele Menschen zieht es bei sommerlichem Wetter an die Rheinwiesen und ans Wasser. Der Fluss wirke auf den ersten Blick oft ruhig, sei aber besonders tückisch. Nach Angaben der Polizei können starke Strömungen, plötzlich auftretende Sogwirkungen und Strudel selbst geübte Schwimmer in kürzester Zeit in Lebensgefahr bringen. Dazu kommt der Schiffsverkehr, der die Situation zusätzlich verschärft. Die Polizei macht deshalb deutlich: Baden im Rhein bleibt lebensgefährlich.

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Schon knöcheltiefes Wasser kann zum Problem werden

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Nach Angaben der Wasserschutzpolizei reicht es teilweise schon, bis zu den Knöcheln im Wasser zu stehen. Vorbeifahrende Schiffe können durch ihre Sogwirkung dafür sorgen, dass Menschen den Halt verlieren und mitgerissen werden. Gerade an warmen Feiertagen unterschätzen viele die Gefahr am Rhein. Die Polizei erinnert daran, dass es dort jedes Jahr zu tödlichen Badeunfällen kommt. Für Angehörige, Freunde und Einsatzkräfte seien solche Einsätze besonders belastend. Die Wasserschutzpolizei erklärt: „Hinter fast jedem Einsatz mit einer Person im Wasser stehen Familien, deren Leben in Sekunden zerbricht.“

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Kampagne „RHEIN.REIN.TOT.“ soll Menschen erreichen

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Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, setzt die Polizei Duisburg gemeinsam mit Partnern wie der DLRG und der Wasserwacht erneut auf die Präventionskampagne „RHEIN.REIN.TOT.“. Über soziale Medien sollen Menschen emotional erreicht und Badeunfälle verhindert werden. Die Warnung richtet sich an alle, die das lange Wochenende am Wasser verbringen möchten. Die Empfehlung der Polizei ist klar: Das Pfingstwochenende lässt sich auch ohne Sprung in den Rhein genießen. Genannt werden zum Beispiel ein Spaziergang, ein Klappstuhl am Wasser, ein Eis auf der Rheinpromenade oder Zeit mit Familie und Freunden.

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