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In der Köpi-Brauerei wird unter anderem das König Pilsener gebraut.
© Radio Duisburg
Die König-Brauerei in Beeck bekommt ein neues Sudhaus.
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Duisburger König-Brauerei investiert in Standort: Neues Sudhaus spart 40 Prozent Energie

Die König-Brauerei in Duisburg-Beeck baut ein neues Sudhaus und setzt damit auf Nachhaltigkeit am Standort. Ab 2027 soll die moderne Anlage den Energieverbrauch um 40 Prozent senken und gleichzeitig über 20 Prozent weniger Wasser verbrauchen. Die Details zum Projekt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 04:44

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Die König-Brauerei hat mit dem Bau einer hochmodernen Produktionsanlage begonnen. "Der Neubau unseres Sudhauses ist der nächste wichtige Schritt im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Standorts Duisburg", erklärt Geschäftsführer Guido Christiani. Das Ziel: König Pilsener weiterhin auf höchstem Qualitätsniveau brauen – aber deutlich effizienter und umweltfreundlicher.

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Deutlich weniger Energie und Wasser nötig

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Das neue Sudhaus – der Teil der Brauerei, in dem die Würze hergestellt wird – arbeitet mit modernster Technologie. Ein Beispiel: Beim Kochen der Würze muss künftig deutlich weniger Wasser verdampft werden als bisher. Das senkt nicht nur den Energiebedarf erheblich, sondern spart auch wertvolles Wasser.

Der Wasserverbrauch der König-Brauerei liegt bereits heute im internationalen Vergleich auf einem sehr niedrigen Niveau. Durch die optimierten Prozesse im neuen Sudhaus sinkt er noch einmal um mehr als 20 Prozent.

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Modernste Technik ersetzt 50 Jahre alte Anlage

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"Die neue Anlage ersetzt die fast 50 Jahre alten Sudwerke", erklärt Dr. Matthias Baldus, Leiter Bierherstellung und Energie in der König-Brauerei. In Kombination mit dem bestehenden, zertifizierten Energiemanagementsystem wird die König-Brauerei damit international betrachtet eines der effizientesten und umweltfreundlichsten Sudhäuser betreiben.

Der Neubau reiht sich ein in eine Serie von Investitionen der vergangenen Jahre: 2021 entstand ein neuer Drucktankkeller, 2022 wurde die Dosenabfüllanlage erneuert. Vor zwei Jahren nahm die Brauerei eine innovative Energieversorgung in Betrieb, die durch Nutzung emissionsfreier Abwärme den jährlichen CO2-Ausstoß um bis zu 75 Prozent verringert.

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