Duisburger Comedian bei Let's Dance

Heute startet die neue Staffel Let's Dance. 14 Promis schwingen dafür wieder das Tanzbein - und einer davon kommt aus Duisburg.

Der Adrenalinpegel steigt, das Herz fängt an zu rasen und die Hände werden schwitzig - so fühlt es sich für viele an, vor Menschen zu sprechen. Einer, der dieses Gefühl gut kennt: Comedian Tony Bauer. Der 28-jährige Comedy-Newcomer aus Duisburg-Marxloh macht dieses Jahr bei Let's Dance mit. Was seine größte Herausforderung sein wird, wie er Joachim Llambi entgegentritt und ob seine Tage in Duisburg so langsam gezählt sind - darüber hat er mit uns gesprochen.

Aufgewachsen in Duisburg

Tony ist in Duisburg aufgewachsen, lebt schon fast sein ganzes Leben hier. Bereits in der Schule hat er nicht nur seine Klassenkameraden, sondern direkt auch die Lehrer zum Lachen gebracht. Schlagfertig ist er dazu auch noch - die perfekte Kombination also für einen Comedian. Und dass er in seinem Programm dann auch noch wahre Geschichten aus seinem Leben erzählen kann, hilft natürlich auch. Das ist auch einer der Gründe, warum "Comedy made in Duisburg" funktioniert:

© Radio Duisburg

Die Duisburger beschreibt er als "kalt, aber herzlich": Zu Beginn vielleicht noch etwas distanziert, aber wenn man sich einmal in ihr Herz geschlichen hat, dann sind sie immer für einen da. Außerdem seien die Duisburger immer schonungslos ehrlich. Und gerade diese Ehrlichkeit schätzt er an Duisburg, eigentlich dem ganzen Ruhrgebiet.

Von der Bühne aufs Tanzparkett

Jetzt geht's für Tony also nach Let's Dance. Vor vielen Menschen aufzutreten ist für ihn aber nichts Neues: Ob in den großen Arenen in Oberhausen und Köln bei der 1Live Comedy Nacht oder im Rahmen von Nightwash bei uns im Theater am Marientor - mittlerweile ist Tony überall dabei. Da kann er sich allerdings komplett auf sein Programm konzentrieren. Beim Tanzen jedoch muss er auf vieles gleichzeitig achten. Zum Beispiel auf die Schrittfolge, die Kameras oder das Publikum. Vor allem eine Sache wird für ihn dabei besonders schwer:

© Radio Duisburg

Deswegen heißt es ab heute auch erstmal: trainieren, trainieren, trainieren. Sein Ziel: natürlich zu gewinnen! Und: Juror Joachim Llambi zum Lachen zum Lachen zu bringen. Das macht dieser schließlich viel zu wenig. Stattdessen ist Llambi - übrigens ebenfalls Duisburger - dafür bekannt, gerne mal harsche Kritik auszuteilen und mit den Punkten zu sparen. Das schüchtert Tony aber nicht ein:

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Seine Freunde sind für ihn das Wichtigste

Und auch wenn die Comedy-Szenen in Köln, Berlin oder Hamburg größer sind, so verspürt Tony nicht den Drang, dorthin zu ziehen. Er brauche seine Freunde um sich herum. Freunde, die ihm den Rücken stärken und an ihn glauben, auch wenn er selbst es mal nicht tut. Und trotz all seiner bisherigen Erfolge ist für Tony eine Sache ganz besonders wichtig:

© Radio Duisburg

Seine Freunde werden ihn auch jetzt während seiner Zeit bei Let's Dance anfeuern. Aber, auch wenn er jetzt viel Zeit auf den großen Bühnen und in Fernsehstudios verbringt, so sind seine Tage in seiner Heimat Duisburg noch lange nicht gezählt. "47 ist Heimat" - sagt er stolz. Und was kommt nach Let's Dance?

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Wenn ihr sehen wollt, wie Tony sich auf dem Tanzparkett schlägt, dann könnt ihr das ab heute Abend, 20:15 Uhr, auf RTL.

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