
Thomas Landgraf aus Großenbaum hat am 10. Oktober den Ironman Hawaii beendet. Für die Weltmeisterschaft in Kailua-Kona hatte er sich zuvor qualifiziert. Nach der Anreise lief das Training zunächst nicht wie erhofft. Vor allem die Hitze machte ihm bei einer ersten Laufeinheit zu schaffen. Mit etwas Ruhe und weiteren Trainingstagen wuchs seine Zuversicht wieder.
Wellen beim Schwimmen, schwere Beine beim Laufen
Am Renntag warteten auf Thomas zunächst hohe Wellen im Pazifik. Trotzdem ist er gut durch das Schwimmen gekommen. Auf dem Rad hat er dann etwas zu viel Power gegeben - beim Wechsel zum Marathon hat er gemerkt: die Beine sind leer. Schritt für Schritt hat er sich bis zum sogenannten Energy Lab vorgearbeitet, einem besonders heißen Abschnitt der Laufstrecke.
Großenbaumer erreicht das Ziel
Im Energy Lab gab es für Thomas einen wunderschönen Sonnenuntergang und einen stillen Moment abseits des Trubels. Dann endlich: die Lichter von Kailua-Kona. Vor dem Zieleinlauf legte er noch eine Gehpause ein, um die letzten Meter laufend zu schaffen und um (nach eigener Aussage) würdevoll im Ziel anzukommen. Nach 11 Stunden, 53 Minuten und 26 Sekunden erreichte er erschöpft und glücklich das Ziel.
Was Thomas vom Ironman mitnimmt
Für Thomas war schon der Start keine Selbstverständlichkeit. Im Gespräch mit Radio Duisburg denkt er auch an einen anderen Triathleten, der nach einem Sturz nicht antreten konnte. Besonders wichtig war ihm die Unterstützung seiner Frau Sandra, die ihm Zeit für das Training gab. Auch die Begegnungen mit anderen Sportlern auf Hawaii bleiben ihm in Erinnerung. Am Ende hält er die Medaille in den Händen, auf die er so lange hingearbeitet hat.