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Duisburg: Zwei Messerangriffe am Wochenende
© Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services
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Duisburg: Zwei Messerangriffe am Wochenende

In Duisburg hat es am Wochenende zwei Messerangriffe gegeben, einen in Rheinhausen und einen im Dellviertel. Was zu den beiden Fällen bisher bekannt ist.

Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 12:42

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Die Duisburger Polizei hat am Wochenende zu zwei Messerangriffen in der Stadt ermittelt. Betroffen waren der Hochemmericher Markt in Rheinhausen und der Immanuel-Kant-Park im Dellviertel. In beiden Fällen wurden Menschen verletzt.

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Angriff am Hochemmericher Markt in Rheinhausen

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Der erste Fall passierte am Freitagnachmittag am Hochemmericher Markt. Ein Zeuge hatte gegen 15:40 Uhr die Polizei gerufen, nachdem er dort eine gefährliche Körperverletzung mit einem Messer beobachtet haben soll. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Beteiligten bereits geflüchtet. Zeugen berichteten, dass zwei Männer in Streit geraten seien und einer von ihnen zugestochen haben soll. Weil zunächst niemand mehr vor Ort war, nahm die Polizei Kontakt zu einem nahegelegenen Krankenhaus auf. Dort wurde später gegen 17 Uhr dann ein 23-Jähriger mit Stichverletzungen behandelt.

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Polizei prüft Hinweise auf 17-jährigen Duisburger

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Die Beamten suchten den Verletzten im Krankenhaus auf und befragten ihn zu dem Vorfall. Nach seinen Angaben war eine Aussprache mit einem 17-järhigen Jugendlichen eskaliert. Welche Hintergründe der Streit hatte, ist bislang noch nicht bekannt. Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. 

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Messerverletzung im Immanuel-Kant-Park im Dellviertel

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Der zweite Fall ereignete sich am Sonntagabend im Immanuel-Kant-Park. Dort wurde eine 24-Jährige nach Polizeiangaben von einer 15-Jährigen mit einem Messer verletzt. Ein Zeuge berichtete, dass er einen Schrei gehört und anschließend eine blutende Frau am Boden gesehen habe. Die mutmaßliche Täterin sei danach in Richtung Realschulstraße geflüchtet. Rettungskräfte versorgten die Verletzte zunächst vor Ort und brachten sie dann in ein Krankenhaus.

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15-jährige Tatverdächtige bei Mercatorstraße gefunden

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Kurz nach dem Vorfall stießen Polizisten im Bereich der Mercatorstraße auf eine 15-Jährige,die Blutflecken an ihrer Kleidung hatte. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben Betäubungsmitteln auch ein Messer mit mutmaßlich Blut. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich außerdem heraus, dass die Jugendliche als vermisst galt. Sie wurde anschließend zu ihrer Wohnung zurückgebracht. Gegen sie wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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