
Im Duisburger Hafen sind im letzten Jahr am Rhein weniger Güter umgeschlagen worden als noch im Vorjahr. Nach Angaben von IT.NRW sank die Menge von 41,2 Millionen Tonnen im Jahr 2024 auf 38,2 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 7,3 Prozent. Damit fiel der Umschlag am wichtigsten Wasserweg der Stadt spürbar niedriger aus.
NRW-Häfen insgesamt mit leichtem Minus
Insgesamt ist NRWweit der Güterumschlag leicht zurückgegangen. Nach Angaben von IT.NRW lag er 2025 bei 97,9 Millionen Tonnen – knapp 2 Prozent weniger als noch 2024.
Rhein bleibt für Häfen in NRW die wichtigste Wasserstraße
Der Rhein bleibt aber auch 2025 die mit Abstand wichtigste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen: Etwa drei Viertel aller Güter wurden in Häfen entlang des Rheins umgeschlagen. Dahinter folgen das Westdeutsche Kanalgebiet mit 23,3 Prozent und der Mittellandkanal mit 1,7 Prozent. Das Wesergebiet spielte mit einem sehr kleinen Anteil von 0,1 Prozent nur eine Nebenrolle. In den Rhein-Häfen dominierten vor allem der Transport von Erzen, Steinen und Erden. Dahinter folgten Kokerei- und Mineralölerzeugnisse.
Gefahrgut macht in NRW fast ein Drittel des Umschlags aus
Auch Gefahrgüter spielen für die Häfen in Nordrhein-Westfalen weiterhin eine große Rolle: Im Jahr 2025 wurden laut IT.NRW rund 28,7 Millionen Tonnen Gefahrgut in NRW-Häfen empfangen oder versandt. Dazu zählen zum Beispiel flüssige Mineralölerzeugnisse. Im Vergleich zu 2024 entspricht das einem Anstieg um 1,5 Prozent. Damit machten Gefahrgüter fast ein Drittel der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus.