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Das Duisburger Landgericht von vorne.
© Michael Dahlke / FUNKE Foto Services
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Duisburg: Warum ein Serienräuber neun Jahre in Haft muss

Das Landgericht in Duisburg hat einen 26-Jährigen nach mehreren Überfällen zu neun Jahren Haft verurteilt. Neben dem Gefängnis wurde auch eine Therapie angeordnet.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 09:41

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Das Landgericht am König-Heinrich-Platz hat einen 26-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz zu neun Jahren Haft verurteilt. Nach Gerichtsangaben ging es um vier Fälle von besonders schwerem Raub und zwei Fälle von besonders schwerer räuberischer Erpressung. Der Mann hatte die Taten bereits zu Beginn des Prozesses gestanden. Die Überfälle soll er innerhalb einer Woche zwischen dem 30. November und dem 6. Dezember 2025 begangen haben. Tatorte waren vier Geschäfte in der Duisburger Innenstadt, ein Laden in Meiderich und ein Sonnenstudio in Neukirchen-Vluyn. Das Urteil ist jetzt am Duisburger Landgericht gefallen.

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Überfälle in Innenstadt und Meiderich

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Laut Gericht bedrohte der 26-Jährige bei den Taten Mitarbeiterinnen mit einem Küchenmesser. In mehreren Fällen ließ er sich Geld aushändigen. Teilweise griff er auch selbst in die Kasse. Insgesamt erbeutete er demnach rund 2300 Euro. Die Taten verteilten sich auf mehrere Geschäfte in der Duisburger Innenstadt und einen weiteren Laden in Meiderich. Hinzu kam ein Überfall auf ein Sonnenstudio in Neukirchen-Vluyn.

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Haftstrafe und Therapie angeordnet

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Mit dem Urteil ordnete die Strafkammer auch die Unterbringung des drogensüchtigen Mannes in einer Entziehungsanstalt an. Bevor die Therapie beginnt, muss der Verurteilte nach der Entscheidung des Gerichts zunächst noch vier Jahre im Gefängnis verbüßen. Die Behandlung soll voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern. Damit verbindet das Gericht die Haftstrafe mit einer therapeutischen Maßnahme.

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