
Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im Stadtgebiet 14 neue Hinweisschilder aufgestellt. Damit will sie Bürgerinnen und Bürger noch deutlicher auf die Gefahren beim Baden und Schwimmen im Rhein aufmerksam machen. Gleichzeitig unterstreicht die Stadt damit das bereits geltende Badeverbot. Die neuen Schilder sind mehrsprachig gestaltet. Außerdem gibt es einen QR-Code, über den weitere Informationen zu den Risiken und zum Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen werden können. Die Maßnahme soll vor allem dafür sorgen, dass die Warnung an den Rhein-Zugängen schneller wahrgenommen wird.
Warum der Rhein in Duisburg so gefährlich ist
Die Risiken des Rheins werden immer wieder unterschätzt. Besonders gefährlich sind starke Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt und plötzlich auftretende Strudel. Dazu kommen steil abfallende Uferbereiche, die auch für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer zum Problem werden können. Schon deshalb weist die Stadt erneut darauf hin, dass das Baden im Rhein lebensgefährlich sein kann. Mit den neuen Schildern soll diese Warnung noch klarer und unmissverständlicher vermittelt werden. Ziel ist es, Unfälle zu verhindern und Menschen frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam zu machen.
Stadt Duisburg appelliert an Bürgerinnen und Bürger
Mit der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr Sicherheit am Rhein. Sie appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das Schwimmen im Rhein zu verzichten. Gerade an warmen Tagen zieht es viele Menschen ans Wasser. Umso wichtiger sei es, die Gefahren nicht zu unterschätzen. Die Schilder sollen deshalb nicht nur informieren, sondern auch abschrecken. Wer am Rhein unterwegs ist, soll sofort erkennen, dass Baden dort keine harmlose Abkühlung ist.