
Zum Pfingstwochenende müssen Autofahrer rund um Duisburg mit deutlich mehr Verkehr rechnen. Darauf weisen sowohl die Autobahn GmbH als auch der ADAC hin. Besonders kritisch dürfte es am Freitagnachmittag werden, wenn Berufsverkehr und Reiseverkehr gleichzeitig auf die Straßen treffen. Laut ADAC in NRW ist die Staugefahr dann zwischen 13 und 18 Uhr besonders hoch. Auch am Samstagvormittag bleibt die Lage auf vielen Hauptstrecken angespannt. Vergleichsweise ruhiger könnte es am Pfingstsonntag werden, bevor am Montag und auch am Dienstag wieder mehr Rückreiseverkehr erwartet wird.
A3, A40 und Kreuz Kaiserberg besonders betroffen
Für Duisburg sind vor allem die A3 und die A40 wichtige Problemstellen. Der ADAC nennt den Bereich Oberhausen/Duisburg mit A3, A40 und dem Kreuz Kaiserberg ausdrücklich als Stau-Hotspot in NRW. Dazu kommt laut Autobahn GmbH eine stauanfällige Baustelle auf der A40 zwischen dem Kreuz Duisburg und Duisburg-Rheinhausen. Gerade an solchen Engstellen können schon kleinere Störungen schnell längere Verzögerungen auslösen. Auch wer aus Duisburg in Richtung Niederlande, Ruhrgebiet oder auf weitere Fernstrecken unterwegs ist, muss deshalb mehr Zeit einplanen. Der Verkehr dürfte sich vor allem dann verdichten, wenn viele Kurzurlauber gleichzeitig starten.
Diese Zeiten sind für Autofahrer in Duisburg wichtig
Am meisten Geduld brauchen Reisende laut ADAC am Freitag zwischen 13 und 18 Uhr. Auch am Samstagvormittag von 10 bis 15 Uhr bleibt das Staupotenzial erhöht, vor allem auf den großen Reiserouten. Etwas entspannter dürfte die Lage am Pfingstsonntag sein. Am Pfingstmontag setzt ab Mittag der Rückreiseverkehr ein, der sich auch auf die Strecken rund um Duisburg auswirken kann. Dazu kommt: In Nordrhein-Westfalen ist auch der Dienstag nach Pfingsten schulfrei. Deshalb rechnen die Experten auch dann mit vollen Autobahnen, wenn sich Rückreise- und Berufsverkehr mischen.
ADAC rät: Nicht zu früh von der Autobahn runter
Wer im Stau steht, sollte laut ADAC nicht vorschnell auf Landstraßen ausweichen. Alternativrouten seien oft schnell ebenfalls überlastet, besonders wenn viele Navis dieselben Strecken empfehlen. Einen Vorteil bringe das Verlassen der Autobahn meist erst bei sehr langen Staus oder Vollsperrungen. Wichtig bleibt außerdem die Rettungsgasse: Sobald der Verkehr stockt, müssen Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen nach links ausweichen, alle anderen nach rechts. Darauf weist auch der ADAC noch einmal hin. Für Reisende aus Duisburg gilt deshalb vor allem: mehr Zeit einplanen, ruhig bleiben und die Verkehrslage vorab prüfen.