
Zum Start der Osterferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der ADAC am Freitag, 27. März, mit deutlich mehr Verkehr auf den Autobahnen. Besonders kritisch dürfte es zwischen 12 und 17 Uhr werden. Dann treffen laut ADAC Berufspendler und Urlauber aufeinander. Auch rund um Duisburg müssen Autofahrerinnen und -fahrer deshalb mehr Geduld einplanen. Betroffen sind vor allem die A3 und die A40, die ohnehin zu den stark belasteten Strecken in der Region gehören. Wer erst am späten Nachmittag oder am Abend startet, kommt nach Einschätzung des ADAC meist schneller ans Ziel.
Staugefahr rund um Duisburg und das Kreuz Kaiserberg
Besonders viel Stau sieht der ADAC in den Bereichen Oberhausen und Duisburg. Problemstellen sind unter anderem die A3, die A40 und das Kreuz Kaiserberg. Dazu kommen zahlreiche Baustellen, die den Verkehr zusätzlich bremsen können. Strecken, auf denen weniger Fahrstreifen als sonbst zur Verfügung stehen, bleiben besonders anfällig für stockenden Verkehr.
Auch am Samstag, 28. März, dürfte es noch einmal voll werden, dann vor allem zwischen 11 und 14 Uhr. Für viele Reisende aus Duisburg führen die wichtigsten Urlaubsrouten zudem über genau diese Autobahnen in Richtung Niederlande, Küste oder Süden.
ADAC empfiehlt spätere Abfahrt aus NRW
Der ADAC rät, möglichst nicht schon am Freitagmittag oder Samstag zur Hauptreisezeit zu starten. Verkehrsexperte Prof. Dr. Roman Suthold sagt:
„Zwischen 12 und 17 Uhr wird es auf den Autobahnen richtig voll. Wer erst am späten Nachmittag oder Abend startet, kommt deutlich schneller ans Ziel“.
Auch der Sonntag gilt laut ADAC als deutlich entspannterer Reisetag. Rund um Ostern selbst erwartet der Club am Gründonnerstag das höchste Verkehrsaufkommen in NRW. Dann sind zusätzlich viele Menschen für einen Kurztrip ins lange Wochenende unterwegs. Von Karfreitag bis Ostermontag dürfte die Lage auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen etwas ruhiger bleiben.
Familien aus Duisburg sollten Reise gut vorbereiten
Wer aus Duisburg mit dem Auto in den Osterurlaub fährt, sollte die Fahrt möglichst vorausschauend planen. Der ADAC rät dazu, nicht bei jedem Stau sofort auf Landstraßen auszuweichen. Oft seien die Alternativrouten schnell ebenfalls überlastet. Sinnvoll sei das Verlassen der Autobahn meist erst bei Staus von mehr als zehn Kilometern oder bei einer Vollsperrung. Für Familien mit Kindern empfiehlt der ADAC ausreichend Getränke, regelmäßige Pausen und Bewegung zwischendurch. Wichtig ist außerdem, schon bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden, damit Einsatzkräfte schnell durchkommen.
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