
Thyssenkrupp Steel hat neue Zahlen zum Stellenabbau genannt. Von insgesamt rund 11.000 geplanten Stellenreduzierungen sind nach Angaben des Unternehmens rund 4.000 bereits umgesetzt. Die Zahlen gelten für Thyssenkrupp Steel insgesamt, nicht nur für Duisburg. Wie viele Stellen am Duisburger Standort noch betroffen sein werden, hat der Stahlkonzern nicht mitgeteilt. Grundlage für den Umbau ist ein Ende 2025 abgeschlossener Sanierungstarifvertrag.
So geht es in Duisburg weiter
In Duisburg soll auch in den nächsten Jahren weiter Stahl hergestellt werden. Z.B. wird eine Direktreduktionsanlage für eine klimafreundliche Stahlproduktion gebaut. Wann genau diese Anlage in Betrieb gehen soll steht noch nicht fest.
Trennung von HKM
Thyssenkrupp Steel hat sich im Sommer 2026 von den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) getrennt. Langfristig will sich Thyssenkrupp Steel zudem von der thyssenkrupp AG verselbstständigen. Eine Minderheitsbeteiligung des Konzerns bleibt dabei möglich.