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Duisburg: Streit in Rheinhausen endet mit Messerangriff
© Pixabay/niekverlaak
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Duisburg: Streit in Rheinhausen endet mit Messerangriff

In Duisburg-Rheinhausen sind zwei Brüder bei einem Streit am Glückaufplatz mit einem Messer verletzt worden. Warum die Kripo jetzt gegen einen 35-Jährigen ermittelt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.03.2026 13:53

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In Rheinhausen hat ein Streit am Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Brüder im Alter von 46 und 48 Jahren gegen 21:21 Uhr im Bereich des Glückaufplatzes mit einem Messer leicht verletzt. Zunächst hatten Zeugen eine Schlägerei an einer Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße gemeldet. Als die Einsatzkräfte dort ankamen, war allerdings alles ruhig. Ein weiterer Zeuge gab den Beamten dann den Hinweis, dass sich die beteiligten Personen in Richtung Rheinhausenhalle bewegt hätten. Am Glückaufplatz traf die Polizei schließlich auf die beiden verletzten Brüder und einen 17-jährigen Ersthelfer.

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Angriff nahe Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen

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Nach bisherigem Stand hielten sich die beiden Brüder an der Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße auf, als ein zunächst unbekannter Mann zusammen mit einer Frau in einem Auto angefahren kam. Laut Polizei kam es dort zu einem Streit. Auslöser soll eine Äußerung gewesen sein, die den Unbekannten störte. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann ein Messer gezogen und die beiden Brüder verletzt haben. Danach sollen der mutmaßliche Angreifer und seine Begleitung in ein Haus gegangen sein. Ein 17-Jähriger leistete den Leichtverletzten anschließend Erste Hilfe, bis Rettungskräfte übernahmen.

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Verletzte aus Duisburg in Krankenhäuser gebracht

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Beide Männer wurden nach dem Vorfall von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Der 46-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung bereits wieder entlassen werden. Der 48-Jährige befindet sich nach Angaben der Polizei weiterhin in stationärer Behandlung.

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Kripo Duisburg prüft 35-Jährigen als Tatverdächtigen

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Die Duisburger Kripo ermittelt jetzt, was genau hinter dem Angriff steckt. Nach Angaben der Polizei gab es unter anderem über ein Kennzeichen Hinweise auf die Identität eines bislang unbekannten Mannes. Deshalb wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Wohnung eines 35-Jährigen durchsucht. Dabei wurde allerdings nichts sichergestellt. Das Kriminalkommissariat 35 prüft nun, ob es sich bei dem Mann tatsächlich um den Tatverdächtigen handelt. Gleichzeitig wird weiter ermittelt, wie es zu der Eskalation kommen konnte und welche Rolle die weiteren Beteiligten gespielt haben.

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