
Auf der Robinson Abenteuerfarm in Duisburg ist eine Woche lang die Westernstadt „Rob City“ entstanden. An dem Zeitreisespiel waren die sechs Jugendzentren Sunny, Adlerstraße, Zentrum Rumeln, Die Mühle, Tempoli und Robinson beteiligt. Mehr als 50 Kinder haben dabei ihre eigene Stadt im Stil des Wilden Westens gestaltet. Sie haben unterschiedliche Rollen übernommen und das Stadtleben selbst organisiert. Ziel war es, gemeinsam zu spielen und Abläufe in einer eigenen Stadt zu erleben. Dabei stand vor allem das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt.
Kinder übernehmen Rollen in Rob City
In „Rob City“ gab es verschiedene Aufgaben und feste Rollen. Ein Sheriff sorgte für Recht und Ordnung, während die Bank die Goldvorräte verwaltete. In der Druckerei erschien täglich die Stadtzeitung „Rob City News“. Außerdem gab es einen Barbier, einen Doktor, eine Farm, eine Kirche und einen Friedensrichter. Herzstück der Stadt war die Goldmine. Dort schürften die Kinder Gold und tauschten es anschließend in der Bank gegen die offizielle Stadtwährung ein.
Spielaktionen sorgen in Duisburg für Abwechslung
Während der Woche gab es in „Rob City“ immer wieder besondere Ereignisse. Ein Banküberfall sorgte für Aufregung, dazu kamen ein Betrüger, mehrere Hochzeiten und ein Mordfall, der aufgeklärt werden musste. Sheriff und Friedensrichter waren deshalb besonders gefragt. Die Zeitung „Rob City News“ berichtete täglich über das Geschehen in der Stadt, führte Interviews und informierte über besondere Vorkommnisse. Nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren konnten die Kinder so Verantwortung übernehmen, demokratische Prozesse erleben und ihre sozialen Kompetenzen stärken. Gleichzeitig hätten Spiel, Spaß und gemeinsames Erleben im Vordergrund gestanden.
