
Auf der Walther-Rathenau-Straße in Hamborn ist der Spatenstich für das neue Gerätehaus des Löschzuges 310 Marxloh/Hamborn und die Feuerwehrschule erfolgt. Auf dem Gelände der ehemaligen Rhein-Ruhr-Halle entsteht damit ein neuer Feuerwehrstandort für den Duisburger Norden. Geplant sind unter anderem Fahrzeughallen, Werkstätten, Schulungsräume sowie Sozial- und Fitnessbereiche. Auch ein Übungsturm gehört zu dem Projekt. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 45,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Feuerwehr Duisburg setzt auf Ausbildung und Einsatz
Der Neubau ist ein zentraler Bestandteil des Brandschutzbedarfsplans der Stadt Duisburg. Ziel ist es, der Feuerwehr moderne Räume für den Einsatzbetrieb sowie für Aus- und Fortbildung bereitzustellen. Insgesamt umfasst der Gebäudekomplex rund 10.545 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Davon entfallen rund 4.109 Quadratmeter auf das Gerätehaus des Löschzuges 310. Weitere rund 6.436 Quadratmeter sind für das Feuerwehr-Ausbildungszentrum vorgesehen. Ein wichtiges Element ist der rund 28 Meter hohe Übungsturm mit acht Ebenen. Dort sollen Einsatzkräfte künftig realitätsnahe Szenarien trainieren können.
Hamborn bekommt einen der größten Feuerwehrbauten
Mit dem Projekt entsteht eines der größten Feuerwehr-Bauvorhaben in Duisburg. Die Durchführung übernimmt die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH. Oberbürgermeister Sören Link sagt: „Praxis und Theorie Tür an Tür - was hier in Hamborn großflächig entsteht, ist ein Musterbeispiel für einen zukunftsfähigen Feuerwehrstandort und ein starkes Signal für den Duisburger Norden.“ Auch Martin Murrack betont laut Mitteilung die Bedeutung für die Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr. Der Neubau wird zudem mit Gründächern und Photovoltaik ausgestattet. So soll der Standort nicht nur funktional, sondern auch langlebig und energieeffizient sein.