
Die Stadt Duisburg hat das neue Regattahaus nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit offiziell an den Sport übergeben. Anlass war der Auftakt der U23-Ruder-Weltmeisterschaften. Das Gebäude ist dabei zum ersten Mal vollständig bei einer internationalen Veranstaltung im Einsatz. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für große Regatten. Dazu gehören Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung, Organisation und Verbände. Auch ein neu ausgestattetes Vermessungszentrum gehört zum neuen Regattahaus.
Rund 30 Millionen Euro für die Regattabahn in Wedau
In die Modernisierung wurden insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert, davon zwölf Millionen Euro vom Land NRW. Das neue Regattahaus erfüllt nach Angaben der Stadt hohe energetische Standards. Genannt werden unter anderem Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Kühldecken und moderne Gebäudetechnik. Dadurch soll ein nahezu energieneutraler Betrieb möglich sein. Zusätzlich bekommt die Regattabahn ein neues Logo und damit eine dauerhafte visuelle Identität. Ziel ist es, den international bekannten Standort auch über einzelne Veranstaltungen hinaus als Marke sichtbarer zu machen.
Duisburg will internationaler Wettkampfort bleiben
Die offizielle Eröffnung fällt bewusst mit der U23-Ruder-WM zusammen. Damit bekommt die modernisierte Anlage direkt ihre erste große Bewährungsprobe. Der internationale Ruf der Regattabahn bleibt nicht automatisch erhalten, sondern muss weiterentwickelt werden. Genau das soll mit dem neuen Regattahaus jetzt passieren. Für Duisburg ist das Projekt deshalb nicht nur ein Bauabschluss, sondern auch ein Signal für die sportliche Zukunft.