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Duisburg rüstet Stromnetz für heiße Sommer auf
© Netze Duisburg
Ein Netze-Mitarbeiter auf einer Strombaustelle.
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Duisburg rüstet Stromnetz für heiße Sommer auf

Die Sommer in Duisburg werden heißer. Netze Duisburg rüstet deshalb Umspannwerke und Kabel nach. Was das für die Stromversorgung in der Stadt bedeutet.

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Die Netze Duisburg investieren nach eigenen Angaben jedes Jahr Millionen Euro in Ausbau, Modernisierung und Instandhaltung ihrer Versorgungsnetze. Ziel ist es, rund 500.000 Menschen in Duisburg zuverlässig mit Strom zu versorgen. Wegen steigender Temperaturen durch den Klimawandel wächst dabei auch der Druck auf die Infrastruktur. Besonders an heißen Sommertagen kann technische Ausstattung an Belastungsgrenzen kommen. Deshalb haben die Netze Duisburg in den vergangenen Jahren gezielt Maßnahmen umgesetzt, um die Versorgungssicherheit zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei Umspannwerke und ältere Kabelsysteme. Die Hitze macht auch vor der Technik nicht halt.

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Umspannwerke in Duisburg bekommen Klimaanlagen

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Seit 2020 wurden nach Unternehmensangaben zwölf Umspannwerke nachträglich mit Klimaanlagen ausgestattet. Dafür haben die Netze Duisburg bislang rund 350.000 Euro investiert. Hintergrund ist, dass sich Betriebsräume im Sommer stark aufheizen können. Das kann im schlimmsten Fall Störungen verursachen. Nach Angaben des Unternehmens zeigen extreme Hitzeperioden aber auch, dass herkömmliche Klimaanlagen bei Außentemperaturen um 40 Grad teilweise an ihre Grenzen stoßen. Deshalb wird aktuell geprüft, ob künftige Anlagen leistungsstärker oder anders ausgelegt werden müssen.

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Alte Kabel werden nach und nach ersetzt

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch älterer massenisolierter Kabel. Diese Technik wurde laut Netze Duisburg bis etwa 1990 standardmäßig im Mittelspannungsnetz verbaut. Bei lang anhaltender Hitze können sich die Materialeigenschaften der Isolierung verändern. Dadurch steigt das Risiko technischer Störungen, etwa an Endverschlüssen oder höher gelegenen Leitungsabschnitten. Im Rahmen regulärer Erneuerungsprogramme ersetzt das Unternehmen diese Systeme durch modernere und temperaturbeständigere Kabel. Im Schnitt werden pro Jahr rund 20 Kilometer Mittelspannungskabel und 37 Kilometer Niederspannungskabel erneuert. Das soll das Netz Schritt für Schritt robuster machen.

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Viele Kilometer Netz noch mit älterer Technik

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Aktuell umfasst das Stromnetz der Netze Duisburg nach Unternehmensangaben rund 3.350 Kilometer im Niederspannungsbereich. Davon sind noch etwa 430 Kilometer in massenisolierter Ausführung vorhanden. Im Mittelspannungsnetz gibt es demnach rund 1.400 Kilometer Leitungen, davon noch etwa 900 Kilometer mit älterer Technologie. Die Erneuerung wird also noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Gleichzeitig betonen die Netze Duisburg, dass das Stromnetz kontinuierlich modernisiert wird.

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