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Duisburg räumt auf: Stadt zieht Bilanz für "Null-Toleranz"-Aktionen in 2025
Wilde Müllkippe
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Duisburg räumt auf: Stadt zieht Bilanz für "Null-Toleranz"-Aktionen in 2025

Die Stadt Duisburg hat im vergangenen Jahr konsequent gegen Müllsünder und Ordnungswidrigkeiten durchgegriffen. Über 12.900 Maßnahmen hat die Stadt im Rahmen ihrer Null-Toleranz-Aktionen in Duisburg ergriffen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 10:26

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Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg ist im vergangenen Jahr in enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) konsequent gegen Müll und Ordnungswidrigkeiten vorgegangen. Einmal im Monat fanden in verschiedenen Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen statt – von der Altstadt über Marxloh bis Neudorf. Insgesamt wurden mehr als 12.900 Maßnahmen umgesetzt.

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Stadtweite Kontrollen in 17 Stadtteilen

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Von Januar bis Dezember 2025 führten die Behörden ihre "Null-Toleranz"-Aktionen durch alle Duisburger Ortsteile. Betroffen waren unter anderem die Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Hamborn, Marxloh, Walsum, Rheinhausen und Hochfeld. Die Einsatzkräfte waren dabei sowohl wochentags als auch am Wochenende in Früh- und Spätschichten unterwegs. "Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen", stellt Oberbürgermeister Sören Link klar. Die sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte solle dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung in den Stadtteilen sorgen.

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Abfallaufsicht beseitigt 362 wilde Müllkippen

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Die Bilanz der Abfallaufsicht zeigt das Ausmaß der Müllproblematik: 362 wilde Müllkippen stellten die Kontrolleure fest und ließen sie durch die WBD entfernen. In 127 Fällen konnten die Verursacher ermittelt und zur Kasse gebeten werden. Zusätzlich leitete die Abfallaufsicht 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, etwa wegen illegaler Entsorgung größerer Müllmengen. Außerdem kennzeichneten die Mitarbeiter 195 Schrottfahrzeuge im Stadtgebiet.

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Städtischer Außendienst ahndet 317 Verstöße

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Der Städtische Außendienst (SAD) konzentrierte sich auf verschiedene Ordnungswidrigkeiten. Die Behörde leitete 144 Verfahren ein und erhob 173 Verwarnungsgelder. Die Gründe reichten von Ruhestörungen über aggressives Betteln bis zu Verstößen gegen die Leinenpflicht und Rauchverbote auf Spielplätzen. Darüber hinaus markierte der SAD 67 Gefahrenfahrzeuge und weitere 181 Schrottfahrzeuge zur Entfernung.

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Verkehrsüberwachung verteilt über 11.000 Verwarnungen

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Besonders aktiv war die städtische Verkehrsüberwachung: 7.648 kostenpflichtige Verwarnungen gab es für verbotswidriges Halten oder Parken. In 69 Fällen mussten Fahrzeuge abgeschleppt werden. Bei Geschwindigkeitskontrollen im fließenden Verkehr stellte die kommunale Überwachung 3.680 Verstöße fest und leitete entsprechende Verfahren ein.

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Erfolgsmodell seit 2016

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Die "Null-Toleranz"-Aktionen führt die Stadt seit Ende 2016 durch. Seitdem wurden mehr als 85.000 Maßnahmen in den verschiedenen Stadtteilen umgesetzt. Lediglich während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 pausierte das Programm. Mit den regelmäßigen Schwerpunktaktionen will Duisburg die Müllproblematik bekämpfen und die Lebensqualität in den Stadtteilen nachhaltig verbessern.

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