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Duisburg plant neuen Uni-Campus: Das ist der Sieger
© UDE, Eventfotograf.in
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Duisburg plant neuen Uni-Campus: Das ist der Sieger

In Duisburg steht der Siegerentwurf für die Weiterentwicklung des Uni-Campus fest. Warum das Projekt für Neudorf und die Universität wichtig ist.

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 11:01

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Die Entwicklung des Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen hat den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat gemeinsam mit der Universität und der Stadt Duisburg die Ergebnisse eines mehrphasigen Werkstattverfahrens vorgestellt. Dabei wurden drei städtebauliche Konzepte für die Zukunft des Campus geprüft. Die Jury hat sich jetzt für einen Entwurf entschieden. Gewonnen hat das Kölner Büro ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH zusammen mit dem Landschaftsplanungsbüro Die Planergruppe. Der Entwurf soll nun die Grundlage für die weitere Planung bilden.

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Campus in Neudorf soll strukturierter werden

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Ziel der Planungen ist es, den Duisburger Universitätscampus klarer zu ordnen und insgesamt attraktiver zu machen. Bestandsgebäude sollen dabei erhalten bleiben und gleichzeitig an neue Anforderungen angepasst werden. Außerdem geht es darum, den Flächenbedarf der Universität nachhaltig umzusetzen. Auch die Aufenthaltsqualität auf dem Campus soll verbessert werden. Nach Angaben des BLB NRW hat die Jury beim Siegerentwurf besonders die Verbindung von universitärer Nutzung und Stadtteil hervorgehoben. Im Mittelpunkt stehen dabei räumliche Ordnung, Treffpunkte und eine bessere Orientierung auf dem Gelände.

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Beteiligung von Universität, Stadt und Anwohnern

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Nach Angaben der Beteiligten lief das Werkstattverfahren seit Februar 2026. Drei Teams aus Stadtplanung und Freiraumplanung haben in mehreren Phasen ihre Konzepte entwickelt und weiter ausgearbeitet. In Werkstattforen wurden die Ideen auch mit Studierenden, Beschäftigten der Universität und Anwohnerinnen und Anwohnern besprochen. Wissenschaftsministerin Ina Brandes sagt:

„Die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft eingeführte Neue Masterplanung sorgt für mehr Tempo im Hochschulbau.“

Sie betont außerdem, dass parallele Planungs- und Abstimmungsprozesse Zeit und Geld sparen können. Auch Oberbürgermeister Sören Link hebt hervor, dass die Menschen aus Neudorf in das Verfahren einbezogen wurden.

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Siegerentwurf setzt auf zwei Begegnungsorte

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Der prämierte Entwurf von ASTOC sieht auf dem Campus künftig zwei wichtige Begegnungsorte vor. Einer soll im nördlichen Bereich für die Geisteswissenschaften entstehen. Ein weiterer Treffpunkt ist im Süden für die Maschinen- und Elektrowissenschaften geplant. Laut BLB NRW soll der Entwurf nun in einer Vertiefungsphase genauer ausgearbeitet werden. Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen, sagt:

„Die Potenziale der Campusentwicklung sind enorm: Der ausgewählte Entwurf verleiht unserem Selbstverständnis als Präsenzuniversität Ausdruck.“

Aus Sicht der Universität soll der Campus damit bessere Bedingungen für Lernen, Arbeiten und Forschen bekommen.

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So geht es mit der Planung in Duisburg weiter

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Das Konzept des Siegerbüros dient jetzt als Leitplanke für die weiteren Entwicklungsschritte am Campus. In der nächsten Phase soll der Entwurf detaillierter an die baulichen und ökologischen Bedingungen vor Ort angepasst werden. Das Werkstattverfahren ist Teil der „Neuen Masterplanung“ und soll die Campusentwicklung beschleunigen. Für Duisburg ist das Projekt auch mit Blick auf den Wissenschaftsstandort und die städtebauliche Entwicklung in Neudorf wichtig. Klar ist: Bis aus dem Siegerentwurf konkrete Bauprojekte werden, folgen noch weitere Planungsschritte.

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