
An Duisburger Schulen startet in den Sommerferien eine besonders arbeitsintensive Zeit. Insgesamt werden rund 200 Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt, vorbereitet oder fortgeführt. Ziel ist es, Schulgebäude zu erhalten und zusätzliche Räume für Unterricht und Betreuung zu schaffen. Die Ferien sind ein wichtiges Zeitfenster, weil Arbeiten dann mit deutlich weniger Einschränkungen für den Unterricht möglich sind. Viele Projekte sind aber Teil längerfristiger Planungen und reichen deshalb über die Ferien hinaus.
Neue Räume für Unterricht und Betreuung in mehreren Stadtteilen
Ein Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf zusätzlichen Räumen. Dazu gehören auch temporäre Containeranlagen, die an mehreren Schulstandorten aufgestellt oder vorbereitet werden. Zusätzliche Kapazitäten entstehen laut Mitteilung unter anderem am Franz-Haniel-Gymnasium, an der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzistraße, an der Katholischen Grundschule am Bergmannsplatz, an der Erich-Kästner-Gesamtschule und am Bertolt-Brecht-Berufskolleg. Auch die Gemeinschaftsgrundschule Auf dem Berg und die Katholische Grundschule Fährmann-Schule sind betroffen. Damit reagiert Duisburg auf den Bedarf an mehr Platz für Unterricht und Betreuung. Gerade in Ganztagsbereichen spielt das eine wichtige Rolle. Auch der offene Ganztag steht an mehreren Standorten im Fokus. Geplant sind Maßnahmen unter anderem an der Gemeinschaftsgrundschule im Dichterviertel, an der Gemeinschaftsgrundschule Otfried Preußler, an der Katholischen Grundschule Nombericher Straße, an der Schule am Röttgersbach und an der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße. An der Grundschule Albert-Schweitzer wird die Mensa in die OGS-Räume verlegt, die alte Küche reaktiviert und der Bereich baulich angepasst. Das zeigt, dass es nicht nur um klassische Sanierungen geht. Teilweise werden Flächen auch neu organisiert, damit sie besser zum Schulalltag passen. Besonders für Familien und Kinder sind solche Anpassungen relevant, weil Betreuung und Verpflegung direkt vor Ort verbessert werden sollen.
Sanierungen an WC-Anlagen, Wänden und Brandschutz
Neben neuen Räumen laufen auch viele klassische Instandhaltungen. Dazu zählen Arbeiten an Böden, Wänden, Decken, Türen und WC-Anlagen. Außerdem sind Maler-, Fliesen-, Trockenbau-, Tischler- und Metallbauarbeiten sowie Brandschutzmaßnahmen geplant. Malerarbeiten werden zum Beispiel an der Gemeinschaftshauptschule Ludgerusstraße, am Bertolt-Brecht-Berufskolleg, an der James-Rizzi-Schule, an der Globus-Gesamtschule, an der Regenbogenschule und an der Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchschule umgesetzt. Viele dieser Arbeiten gehören zu größeren Sanierungsplänen und laufen deshalb nicht nur in den Ferien. Ein Teil wird schon vorher vorbereitet oder danach weitergeführt. Auch Sanitärbereiche werden erneuert. Laut Mitteilung geschieht das in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Multidienstleister octeo. WC-Sanierungen beginnen unter anderem an der Katholischen Grundschule Fährmann-Schule, an der Gustav-Stresemann-Realschule und an der Gemeinschaftsgrundschule Humboldtstraße. Björn Metzler sagt dazu: „Auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen bleibt die Instandhaltung der Schulen eine wichtige Aufgabe.“ Und weiter: „Die Vielzahl der Maßnahmen zeigt: In den Sommerferien steht an den Duisburger Schulstandorten nichts still.“ Die Wirtschaftsbetriebe koordinieren die Arbeiten nach eigenen Angaben eng mit Fachbereichen, Planenden und Firmen, damit die Beeinträchtigungen für Schulen und Beschäftigte möglichst gering bleiben.