
Der MSV Duisburg hat Max Besuschkow verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt ablösefrei vom FC Ingolstadt 04 und läuft künftig mit der Rückennummer 17 für die Zebras auf. Der 29-Jährige bringt viel Erfahrung aus dem Profi-Fußball mit. In seiner Laufbahn absolvierte er 18 Spiele in der 1. Bundesliga, 152 Partien in 2. Ligen und 93 Einsätze in der 3. Liga. Dazu kommen 32 Tore in insgesamt 278 Pflichtspielen in Liga und Pokal. Für den MSV ist der Wechsel ein klarer Schritt, um das zentrale Mittelfeld gezielt zu verstärken.
Verstärkung fürs zentrale Mittelfeld in Duisburg
Sportdirektor Chris Schmoldt sieht in dem Neuzugang vor allem strategische Qualität für das Zentrum. Er sagt: „Auch aus der Analyse der abgelaufenen Spielzeit sind wir der festen Überzeugung, dass wir unser zentrales Mittelfeld strategisch stärken möchten.“ Besuschkow sei ein „erfahrener Spielgestalter mit sehr hoher Spielintelligenz und hoher Passqualität“. Schmoldt betont außerdem, dass der Neuzugang Verantwortung übernehme und Spielphasen gut lesen könne. In den Gesprächen habe der MSV einen höherklassig erfahrenen und zugleich „extrem hungrigen“ Spieler kennengelernt. Deshalb sei man froh, ihn von der Idee und dem Weg des Vereins überzeugt zu haben.
Trainer Hirsch lobt Besuschkows Vielseitigkeit
Auch MSV-Trainer Dietmar Hirsch hebt die Qualitäten des Neuzugangs hervor. Er sagt: „Mit Max bekommen wir einen sehr laufstarken, zentralen und doch variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler, der seine Fähigkeiten auch schon in höheren Ligen unter Beweis gestellt hat.“ Nach Einschätzung von Hirsch bringt Besuschkow nicht nur sportliche Qualität mit, sondern auch Führungsstärke. Gerade mit seiner Erfahrung könne er auf und neben dem Platz eine wichtige Rolle übernehmen. Der Trainer freut sich deshalb nach eigenen Worten sehr darüber, dass sich Besuschkow für den gemeinsamen Weg mit dem Spielverein entschieden hat. Damit setzt der MSV in Duisburg weiter auf erfahrene Spieler mit Entwicklungshunger.
Besuschkow freut sich auf den MSV Duisburg
Max Besuschkow selbst spricht von einer bewussten Entscheidung für den Wechsel an die Wedau. Er sagt: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim MSV, auf diesen Traditionsverein mit seiner Strahlkraft, auf die Mannschaft, die Fans - und die Perspektive, die mich von Anfang an überzeugt hat.“ In den Gesprächen habe er schnell gemerkt, „dass hier etwas entstehen kann“. Deshalb habe er sich entschieden, seine Zukunft nicht mehr in Ingolstadt zu sehen. Zwar habe es dort die Möglichkeit gegeben, über eine Verlängerung zu sprechen. Er habe sich aber „aus voller Überzeugung“ für etwas Neues beim MSV entschieden.
Das bringt der neue Zebra-Profi mit
Besuschkow wurde am 31. Mai 1997 in Tübingen geboren und ist 1,88 Meter groß. In der Jugend lief er von der U15 bis zur U19 insgesamt 35 Mal für Nachwuchsteams des Deutschen Fußball-Bundes auf. In seiner bisherigen Karriere spielte er unter anderem für den FC Ingolstadt 04, Austria Klagenfurt, Hannover 96, Jahn Regensburg, Union Saint-Gilloise, Holstein Kiel, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und den FC Rottenburg. Gegen den MSV spielte er bislang erst zweimal. Beide Duelle gab es in der vergangenen Saison mit Ingolstadt: einmal beim 1:2 an der Wedau und einmal beim 0:0 in Bayern. Jetzt trägt er selbst ZebraStreifen.
