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Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Gewalttat
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Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Gewalttat

In der Innenstadt ist ein 32-Jähriger nach einem Streit auf der Steinschen Gasse lebensgefährlich verletzt worden. Warum die Polizei jetzt wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2026 10:30

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In der Nacht zu Donnerstag ist ein Streit auf der Steinschen Gasse in der Duisburger Innenstadt eskaliert. Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 0:50 Uhr in der Nähe der Bushaltestelle Marientor mehrere Personen aneinander. Die Auseinandersetzung endete demnach in körperlicher Gewalt. Dabei wurde ein 32 Jahre alter Duisburger lebensgefährlich verletzt. Ein Busfahrer entdeckte den Mann und alarmierte die Einsatzkräfte. Als die Polizei eintraf, war der 32-Jährige vor Ort, mögliche Tatverdächtige hatten sich aber bereits entfernt.

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Schwer verletzter Duisburger inzwischen außer Lebensgefahr

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Ein Notarzt versorgte den Verletzten noch am Tatort. Anschließend brachten Rettungskräfte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach aktuellem Stand befindet sich der 32-Jährige inzwischen außer Lebensgefahr. Weitere Angaben zu seinen Verletzungen oder zum genauen Ablauf der Tat haben Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht gemacht. Klar ist bisher nur, dass die Hintergründe der Auseinandersetzung weiter untersucht werden. Auch die Zahl der beteiligten Personen ist bislang nicht näher bekannt.

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Staatsanwaltschaft Duisburg richtet Mordkommission ein

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Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet den Fall als versuchtes Tötungsdelikt. Unter ihrer Leitung wurde noch in der Nacht eine Mordkommission eingerichtet. Einsatzkräfte sicherten bis in die Morgenstunden Spuren am Tatort und befragten Zeugen. Die Ermittler arbeiten jetzt daran, die Hintergründe der Tat und mögliche Tatverdächtige zu klären. O

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Wer das Geschehen in der Nacht auf Donnerstag auf der Steinschen Gasse beobachtet hat oder Angaben zu beteiligten Personen machen kann, soll sich beim Kriminalkommissariat 11 melden. Die Rufnummer lautet 0203 2800.

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