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Duisburg: Kundgebung gegen längere Arbeitszeiten geplant

In Duisburg ruft ver.di am Dienstag (14.04.) zu einer Kundgebung für den 8-Stunden-Tag auf. Warum die Gewerkschaft vor längeren Arbeitszeiten warnt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 11:54

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Beschäftigte aus der Post-, Speditions- und Logistikbranche sollen am 14. April auf die Straße gehen. Die Gewerkschaft ver.di ruft um 18:00 Uhr zu einer Kundgebung am Lifesaver-Brunnen in der Duisburger Innenstadt auf. Hintergrund der Kundgebung ist nach Angaben von ver.di die politische und gesellschaftliche Debatte über längere Arbeitszeiten. Die Gewerkschaft sieht darin eine Entwicklung zulasten der Beschäftigten. Vor allem in der Logistik- und Postbranche sei die Arbeit oft körperlich anstrengend und mit hohem Druck verbunden. Längere Arbeitszeiten würden aus Sicht von ver.di zu mehr Erschöpfung führen. Außerdem warnt die Gewerkschaft vor einem höheren Unfallrisiko. Hinzu komme, dass Erholung, Familie und Freunde dann noch weniger Raum hätten.

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ver.di warnt vor Folgen für Beschäftigte

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Aus dem Veranstalterkreis heißt es: „Der 8-Stunden-Tag ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine hart erkämpfte gewerkschaftliche Errungenschaft. Wer längere Arbeitszeiten fordert, fordert sie von denen, die täglich unter hohem Druck Briefe, Pakete und Waren bewegen - auf der Straße und in den Hallen. Das ist keine Flexibilität, sondern geht zulasten der Beschäftigten“. Mit der Kundgebung will ver.di nach eigenen Angaben für den Erhalt des 8-Stunden-Tages werben.

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Duisburger Kundgebung in der Innenstadt geplant

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Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr am Lifesaver-Brunnen auf der Königstraße. Veranstaltet wird die Aktion von den ver.di-Fachbereichen Postdienste, Speditionen und Logistik aus den Bezirken Duisburg-Niederrhein, Linker Niederrhein, Ruhr-West und Mittleres Ruhrgebiet. Die Aktion steht unter dem Motto „Mensch vor Profit“. Angesprochen sind dabei nicht nur Gewerkschaftsmitglieder. Auch Beschäftigte aus anderen Branchen sind eingeladen. Damit soll in der Duisburger Innenstadt ein gemeinsames Zeichen gesetzt werden.

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