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Duisburg kontrolliert Grillverbot an Seen und Grünanlagen
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Duisburg kontrolliert Grillverbot an Seen und Grünanlagen

Am Pfingstwochenende hat die Stadt das Grillverbot an Seen und in Grünanlagen verstärkt kontrolliert. Warum die Stadt für die kommenden Tage noch eindringlicher warnt.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2026 11:04

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Der Städtische Außendienst und die Verkehrsüberwachung des Bürger- und Ordnungsamtes haben am Pfingstwochenende ihre Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot in Duisburg fortgesetzt. Kontrolliert wurde von Freitag bis Sonntag. Schwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See, der Meidericher Stadtpark und die Masurenallee. Ziel der Einsätze war nach Angaben der Stadt, Gefahren abzuwehren, Verbote durchzusetzen und Menschen frühzeitig über die Regeln zu informieren. Gerade bei den sommerlichen Temperaturen waren viele Menschen in den Parks und an Seen unterwegs. Deshalb setzt die Stadt in diesen Bereichen verstärkt auf sichtbare Präsenz.

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58 Verwarnungen und 284 Verfahren

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An den drei Tagen haben die Einsatzkräfte insgesamt 58 Verwarnungsgelder ausgesprochen. Davon entfielen 32 auf Grillen außerhalb der ausgewiesenen Grillflächen, zwölf weitere auf Rauchen auf Kinderspielplätzen. Hinzu kamen Verwarnungen wegen des Befahrens von Grünanlagen, wegen Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und wegen unsachgemäßer Müllentsorgung. Außerdem leitete die Stadt zehn Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten ein, unter anderem wegen Grillens außerhalb der Grillzonen und wegen offenen Feuers im Landschaftsschutzgebiet. Die Verkehrsüberwachung erfasste zusätzlich 284 Verfahren wegen Halt- und Parkverstößen. Nach Angaben der Stadt führten die Mitarbeitenden außerdem rund 290 Aufklärungsgespräche.

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Stadt Duisburg warnt vor steigender Wald- und Grasbrandgefahr

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Die Stadt Duisburg begründet die konsequenten Kontrollen auch mit der aktuellen Wetterlage. Das trockene Wetter und die anhaltend hohen Temperaturen erhöhen nach Angaben der Stadt die Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt demnach aktuell bei Stufe 3 und soll in den kommenden Tagen Stufe 4 erreichen. Ab dieser Stufe ist das Grillen aus Brandschutzgründen im öffentlichen Raum grundsätzlich verboten, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen. Außerhalb der dafür freigegebenen Flächen ist Grillen ohnehin das ganze Jahr über untersagt. Den aktuellen Graslandfeuerindex veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst online.

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Diese Regeln gelten in Duisburger Grünanlagen und im Wald

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Zusätzlich weist die Stadt auf das Rauchverbot im Wald hin. Das gilt jedes Jahr vom 1. März bis zum 31. Oktober. Ganzjährig verboten sind außerdem Grillen und offenes Feuer im Wald und in Waldnähe. Wer gegen die Regeln verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Laut Stadt können Geldbußen bis zu 1.000 Euro fällig werden, bei verbotenem Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar bis zu 5.000 Euro. Das gesetzlich maximal mögliche Bußgeld liegt bei 25.000 Euro. Die Stadt kündigt an, die Kontrollen auch in den kommenden Tagen bei entsprechender Wetterlage fortzusetzen.

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